Unter Spannung

Gestern um 20:34 Uhr wurden wir, die Feuerwehr Stendorf, gemeinsam mit der Feuerwehr Ihlpohl, Feuerwehr Lesumstotel-Werschenrege, Drehleiter (DLK) der Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck, Rettungsdienst und Polizei zu einem Kellerbrand in einem Wohngebäude auf einem Landwirtschaftlichen Betrieb in Stendorf alarmiert.

Bei unserem Eintreffen war eine starke Rauchentwicklung aus den Kellerfenstern, sowie der offenstehenden Eingangstür sichtbar, da die Hauptverteilung für den Melkstand feuergefangen hatte.

Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden zur Brandbekämpfung und abschalten des Stroms in den Keller eingesetzt.

Die Feuerwehr Lesumstotel-Werschenrege, sowie die Drehleiter aus Osterholz-Scharmbeck konnten zeitnah aus dem Einsatz entlassen werden.

Die Drehleiter wurde aufgrund der Klassifizierung F03, unter die ein Kellerbrand aber auch Dachstuhl- und Zimmerbrände mit Menschenleben in Gefahr fallen, von der Leitstelle mitalarmiert.

Es kann zudem nicht ausgeschlossen werden, dass Rettungswege aufgrund einer Verrauchung z. B. des Treppenhauses abgeschnitten sind und Personen aus höhergelegenen Stockwerken gerettet werden müssen.

Gegen 23:00 Uhr war der Einsatz für uns beendet.

   

Türnotöffnung in Platjenwerbe

Newsletter FF Ritterhude

 

Am 24.12. um 06:35 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe, Ihlpohl und Stendorf zu einem Haushalt in Platjenwerbe alarmiert. Zuvor wurde über einen Hausnotruf der Rettungsleitstelle gemeldet, dass eine Türnotöffnung notwendig sei – der gemeinsam mit uns alarmierte Rettungsdienst sei zu einer hilfsbedürftigen Person unterwegs.

Wir konnten uns schnell und ohne Schaden zu verursachen, Zugang zum Wohnraum verschaffen. Der Person ging es besser, als wir anhand der Meldung erwartet hatten. Wir haben die Person noch wenige Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch einen unserer Notfallsanitäter betreut.

Somit konnten wir sehr zeitnah wieder einrücken und mit unseren Familien Weihnachten feiern.

Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 27

Am frühen Abend des 19.12.2020 kam es auf der BAB 27 in Richtung Cuxhaven, zwischen den Anschlussstellen Ihlpohl und Schwanewede, zu einem folgeschweren Verkehrsunfall. Ein 19jähriger Fahranfänger aus Bremen fuhr mit seinem 5er BMW und hoher Geschwindigkeit auf zwei Pkw auf, die sich gerade in einem Überholvorgang befanden. Nach bisherigen Ermittlungsstand bremste der 19jährige nicht ab, sondern versuchte, den auf dem Hauptfahrstreifen fahrenden Pkw Seat einer 40jährigen Bremerin rechts, auf dem Standstreifen, zu überholen. Hierbei kollidierte er mit dem Heck des Seat’s. Die Bremerin wurde durch den erheblichen Geschwindigkeitsüberschuss des BMW erst nach rechts in die Seitenschutzplanke, anschließend nach links in die Mittelschutzplanke und wieder auf den Hauptfahrstreifen geschleudert. Durch die erhebliche Aufprallenergie und den darauffolgenden Kollisionen mit den Schutzplanken wurde der Seat derart gestaucht und deformiert, dass die 40jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt worden ist und von den Rettungskräften der Freiwilligen Feuerwehren Stendorf und Ihlpohl mit schwerem Gerät befreit werden musste. Bei dem Unfall erlitt die 40Jährige schwere Verletzungen und wurde mit Rettungswagen, unter notärztlicher Begleitung, einem Bremerhavener Krankenhaus zugeführt. Der 19Jährige Bremer und seine zwei Insassen wurden leicht verletzt und mit einem RTW in ein Bremer Krankenhaus verbracht. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurden bei dem 19jährigen der Führerschein und das Smartphone beschlagnahmt. Weiter wurde ein Kfz-Sachverständiger hinzugezogen, um den Unfallhergang gutachterlich zu rekonstruieren. Hierzu wurden auch beide Unfallbeteiligten Pkw beschlagnahmt. Zur Spurensicherung und Rekonstruktion des Unfallherganges sowie zur Bergung der Pkw und der Beseitigung des 200 Meter langen Trümmerfeldes war die Richtungsfahrbahn Cuxhaven an der Unfallstelle für über sieben Stunden gesperrt.

Text: Polizeiinspektion Cuxhaven


Unrat/Sperrmüll verbrannt

Am 18.12.2020 wurden wir um 21:34 Uhr, gemeinsam mit der OF Ihlpohl, OF Lesumstotel-Werschenrege, dem Rettungsdienst und der Polizei, zu einem vermuteten Gartenhüttenbrand alarmiert.

Ein auf der L135 fahrender Passant hat auf einem Grundstück in der Strasse „Im Bördel“ einen erheblichen Feuerschein bemerkt und über den Notruf den Vorfall gemeldet.

Nach Eintreffen und Lageerkundung war schnell klar, dass keine Gartenhütte brannte sondern ein Anwohner Sperrmüll auf illegale Weise „entsorgt“ hat. Daraufhin konnten die OF Ihlpohl, die OF Lesumstotel-Werschnerege und der Rettungsdienst zeitnah aus dem Einsatz entlassen werden. Das Feuer wurde von einem Atemschutztrupp mittels eines C-Rohres abgelöscht und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf die Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Ritterhude hin, in der es untersagt ist offene Feuer im Freien zu entzünden, Feuerschalen mit einem Durchmesser unter einem Meter gelten als Wärme- und Gemütlichkeitsfeuer, die unter Einhaltung gewisser brandschutztechnischer Voraussetzungen genehmigungsfrei sein können.  Informationen hierzu können beim Ordnungsamt der Gemeinde Ritterhude erfragt werden.

Rauchentwicklung in Handelsbetrieb

Am Donnerstag, 26.11. um 10:53 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe und Ihlpohl zu einem Handelsbetrieb mit Gastronomie  in Platjenwerbe alarmiert. Dort hatte Rauchentwicklung die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Bei Eintreffen stellte sich heraus, dass es bei der Zubereitung von Lebensmitteln zu einer Störung des Ablaufs kam. Infolgedessen wurde die Speise zu lange erhitzt, was Rauchentwicklung mit sich brachte.

Die Einsatzstelle wurde mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, weiterhin wurde mittels Hochdrucklüfter entraucht. Nach einer knappen Stunde konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.

Nächtlicher Einsatz in Platjenwerbe

 

21.11.2020 – 02:38 Uhr

Alarmstichwort: C/02/Gasausströmung

FF Platjenwerbe, FF, Ihlpohl, FF Ritterhude

Sowie DRK Rettungsdienst mit LNA & OrgL

Sowie Polizeiinspektion Verden/Osterholz

 

Zu einem nächtlichen Großaufgebot von Rettungskräften führte am vergangenen frühen Samstag (21.11.) eine gemeldete Gasausströmung bzw. Gasgeruch in einem Wohnhaus in Platjenwerbe.

Die Bewohner meldeten über den Notruf (112) brennende Augen und wahrnehmbaren Gasgeruch im Haus.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich die Bewohner im Freien, hinter dem Haus. Ein vorgehender Trupp unter schwerem Atemschutz führte eine Erkundung mit Messgerät im Haus sowie im unmittelbaren Umfeld der Anschlussleitungen durch. Diese Messung blieb ergebnislos bzw. es wurden keine erhöhten Messwerte festgestellt. Ebenso bei der folgenden Kontrollmessung.

Bei der weiteren Erkundung ohne Atemschutz wurde keine Gefahrenlage festgestellt. Die Einsatzstelle wurde den Bewohnern übergeben.

 

Atemschutzgeräteträger

 

Bericht von M. Bischoff-de Reus / Ortsbrandmeister und Einsatzleiter

Verkehrsunfall

H051/Verkehrsunfall
Alarmierung: 13.10.2020 – 08:53 Uhr
Stichwort: H051 / Verkehrsunfall
Einsatzort: Ritterhude / Dammstraße

Zu einem Verkehrsunfall wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude und Ihlpohl in die Dammstraße in Ritterhude alarmiert. Kurz hinter der Hammebrücke in Richtung Kreisstraße 8 kam es zu einem frontal Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen. Alarmiert wurde mit dem Zusatz eingeklemmte Person. Die ersten Kräfte konnten jedoch feststellen, dass die betroffenen Personen die Kraftfahrzeuge alleine verlassen hatten. Für die Feuerwehr blieb die Sicherung der Einsatzstelle. Dafür wurde der Brandschutz sichergestellt sowie die ausgelaufenen Betriebsstoffe abgebunden und aufgenommen. Für die Zeit des Einsatzes, musste die Dammstraße von Höhe der Hammebrücke bis zur Einmündung der Kreisstraße 8 gesperrt werden.

Den Bericht der Polizei gibt es hier.

Schiffsbrand

F02/Schiffsbrand
Alarmierung: 19.08.2020 – 16:35 Uhr
Stichwort: F02 / Schiffsbrand
Einsatzort: Ritterhude / Nordseite

Am 19.08.2020 um 16:35 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude, Ihlpohl sowie Lesumstotel / Werschenrege mit dem Stichwort F02 alarmiert. Durch die Leitstelle wurde ein Schiffsbrand gemeldet. Noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle bekamen die Einsatzkräfte die Information, dass das Feuer aus sein soll. Beim Eintreffen konnte kein offenes Feuer mehr festgestellt werden. Das Schiff wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass es beim Betanken des Schiffes zu einer Verpuffung gekommen war.

Küchenbrand

F02/Küchenbrand
Alarmierung: 15.08.2020 – 09:55 Uhr
Stichwort: F02 / Küchenbrand
Einsatzort: Ritterhude / Fergersbergstraße

Am Samstagmorgen wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude, Ihlpohl und Lesumstotel / Werschenrege in die Fergersbergstraße zu einem Küchenbrand alarmiert. Am Einsatzort angekommen wurde nach einer Erkundung festgestellt, dass es sich um einen Entstehungsbrand handelte, welcher durch einen technischen Defekt eines Herdes ausgelöst wurde. Das Feuer, dass die Herdverkleidung angegriffen hatte, war allerdings zwischenzeitlich von alleine ausgegangen, sodass keine Löschangriff eingeleitet werden musste. Die betroffene Wohnung wurde durch Einsatz des elektrischen Lüfters belüftet. Nachdem der Bereich mithilfe der Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern abgesucht wurde, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Im Einsatz waren 33 Kameraden und Kameradinnen der Ortsfeuerwehren mit sieben Fahrzeugen. Zudem vier Rettungswagen und zwei Polizeistreifen.

Verkehrsunfall

H051/Verkehrsunfall
Alarmierung: 26.07.2020 – 05:11 Uhr
Stichwort: H051 / Verkehrsunfall
Einsatzort: Ritterhude / Am Großen Geeren

Am frühen Sonntagmorgen um 05:11 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude und Ihlpohl, der Gemeindebrandmeister, die Polizei sowie der Rettungsdienst in die Straße Am Großen Geeren alarmiert.
Durch die von der Leitstelle verfasste Meldung musst von einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ausgegangen werden. An der Einsatzstelle wurde ein Fahrzeug vorgefunden, dass mit einem Baum und mehreren Schildern einer Verkehrsinsel kollidiert war. Der Fahrer war zunächst nicht aufzufinden. Durch die Einsatzkräfte wurde der Brandschutz sichergestellt, die ausgelaufenen Betriebsmittel aufgenommen und die Batterie abgeklemmt. Da der Fahrer nicht in der näheren Umgebung der Einsatzstelle aufgefunden werden konnte und von Verletzungen ausgegangen werden musste, wurden mehrere Trupps eingesetzt um die Person zu suchen. Die Polizei konnte den Fahrer wenig später auffinden. Im weiteren Verlauf konnte die Einsatzstelle dann der Polizei übergeben werden.