Arbeitsunfall fordert Todesopfer

Die Ortsfeuerwehren Ihlpohl und Ritterhude wurden als First Responder bei einem Arbeitsunfall angefordert. Im Einsatz waren unter anderem der Rettungshubschrauber Christoph 6, der Rettungsdienst Osterholz sowie der Rettungsdienst Bremen.

Dazu die Pressemitteilung der Polizei:

Bei einem Arbeitsunfall im Industriegebiet Max-Planck-Straße ist ein 53-jähriger Mann am Dienstagmittag tödlich verunglückt. Er befand sich im Arbeitskorb eines sogenannten Steigers, den er auf die Ladefläche eines Lkw steuern wollte. Dabei löste sich jedoch die Auffahrrampe, so dass der Steiger kippte und der 53-Jährige im Arbeitskorb mehrfach hin- und her geschleudert wurde. Er erlitt dabei so schwere Kopfverletzungen, dass er noch an der Unglücksstelle verstarb. Der Kriminal- und Ermittlungsdienst der Polizei in Osterholz-Scharmbeck hat die Ermittlungen aufgenommen.

Text: Polizeiinspektion Verden / Osterholz

Gasausströmung

Am Mittwoch, den 13. Juni 2018 wurden gegen 19:04 Uhr die Ortsfeuerwehren Lesumstotel-Werschenrege, Ihlpohl und Ritterhude sowie der Gemeindebrandmeister zu einer vermutlichen Gasausströmung in einem Wohnhaus alarmiert. Ein Trupp unter Atemschutz erkundete mit dem Gasmessgerät das Wohnhaus und konnte kein Gas feststellen. Nach dem Belüften des Hauses konnte der Einsatz beendet werden. Weiterhin waren die Polizei, ein leitender Notarzt, der Organisationsleiter Rettungsdienst, der DRK Rettungsdienst und die DRK Feuerwehrbereitschaft (SEG) vor Ort.

Einschränkungen bei der Nutzung von Trinkwasser

Mitteilung des Wasser- und Abwasserverbandes Osterholz

Der Wasser- und Abwasserverband Osterholz, Landkreis Osterholz hat am 31.05.2018 angeordnet, dass die Nutzung von Trinkwasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz aufgrund der anhaltenden Trockenwetterlage unbedingt zu reduzieren ist. Somit ist ab sofort
– die Bewässerung von Wegeflächen, Rasenflächen, Nutz- und Ziergärten, Spiel- und Sportplätzen
– das Waschen von Kraftfahrzeugen
– die Befüllung von Regenwasserzisternen, privaten Schwimmbecken und ähnlichen Einrichtungen
untersagt.

Mehr Informationen auf https://www.landkreis-osterholz.de

Brandmeldeanlage

Die Ortsfeuerwehren Ihlpohl und Ritterhude sowie die Polizei wurden am Dienstag Nachmittag, den 29.05.2018 gegen 16 Uhr von der Leitstelle zu einem Industriebetrieb in der Deltastraße alarmiert. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei Eintreffen waren bereits alle Mitarbeiter ordnungsgemäß evakuiert, sodass wir uns auf die Erkundung konzentrieren konnten. Diese Ergab einen blinden Alarm durch einen technischen Defekt der Anlage.

Garagenbrand in Platjenwerbe

Garagenbrand

Am 19.05.2018 um 21:03 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Stendorf, Platjenwerbe, Ihlpohl, Ritterhude und Lesumstotel-Werschenrege zu einem Garagenbrand in Platjenwerbe gerufen. Da die Doppelgarage direkt an einem Wohnhaus steht und in unmittelbarer Nähe ein Reetdachhaus steht wurden hier massiv Kräfte eingesetzt. In der Garage befanden sich noch zwei PKW. Das Feuer wurde von sechs Trupps unter Atemschutz von allen Seiten bekämpft. Alle umliegenden Häuser blieben unbeschadet.

Ein PKW wurde vor der Brandbekämpfung aus der Garage gefahren, der zweite noch fahrbereite PKW wurde nach der Brandbekämpfung aus der Garage gefahren. In der Garage befanden sich noch zwei Gasflaschen, die gesichert wurden. Um 22:03 war das Feuer aus und es wurden noch Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Die Polizei hat die Brandursachenermittlung übernommen.

Während des laufenden Einsatzes wurden noch Kräfte zu einem Feuer in Garlstedt abgezogen.

Nach gestellter Brandwache hat das letzte Fahrzeug die Einsatzstelle am 20.05.2018 um 01:30 Uhr verlassen.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall in Stendorf – mit glücklichem Ausgang

Am 16.04.18 um 10:06 Uhr wurde die Feuerwehr Stendorf, gemeinsam mit der Feuerwehr Ihpohl, Feuerwehr Ritterhude und dem Rettungsdienst, sowie der Polizei auf die L135 nach Stendorf alarmiert.

Die Meldung der Leitstelle lautete „7,5-Tonner droht in Graben zu stürzen, Fahrer im Führerhaus eingeklemmt“.

Vor Ort stellte sich dann heraus, dass der Fahrer das Führerhaus selbstständig und  unverletzt verlassen hatte, er wurde durch den Rettungsdienst durchgecheckt, konnte dann aber bei seinem Fahrzeug verbleiben.

Die Feuerwehr rückte dann wieder ein, da die Bergungsarbeiten durch die Polizei koordiniert wurden.

 

Jährliche Belastungsübung

Einsätze unter Atemschutz können sehr belastend sein. Eine jährliche Belastungsübung gehört nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 daher zur Pflicht. Eine Übung besteht aus einer Belastung von 80 Kilojoule, die mit einem Atemluftvorrat von 1800 Litern zu bewerkstelligen ist. Sie besteht aus einer Endlosleiter, einer Orientierungsstrecke sowie Hammerzüge und Stepper.

Ausbildung Technische Hilfeleistung

Am Samstagmorgen waren die Ortsfeuerwehren Osterholz-Scharmbeck und Ihlpohl zusammen in Bremerhaven um einen gemeinsamen Ausbildungstag Technische Hilfeleistung an einem bereits verunfallten 50 Tonnen Kran zu üben.
An drei Stationen wurde mit einem hydraulischen Rettungssatz, einer TwinSaw und einem Plasmaschneidgerät geübt. Eine etwas andere Ausbildung um zu sehen, welch Kräfte zustande kommen und was wir mit unseren Gerätschaften erreichen können.

 

Feuerlöschtraining

An zwei Samstagen waren wir zu Gast bei der SWB und durften an einem Feuerlöschtraining teilnehmen. Nachdem wir etwas über das Gasnetz gehört haben, ging es raus in die Praxis.

Verkehrsunfall – eingeklemmte Person

Einsatz Nr. 5/2018 – Stichwort: H/051/VU/eingeklemmte Person

Am 01.03.2018 um 16:15 wurden die Ortsfeuerwehren Ihlpohl, Ritterhude und Platjenwerbe zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich An der Ihle / Ihlpohler Heerstraße gerufen. Die zunächst sehr dringende Meldung einer eingeklemmten Person konnte vor Ort glücklicher Weise schnell ausgeschlossen werden, allen Unfallbeteiligten ging es den Umständen entsprechend gut und sie wurden vom eintreffenden Rettungsdienst betreut. Zwei PKW’s waren im Kreuzungsbereich kollidiert und ein PKW blieb auf der Seite liegen. Für die ca. 30 eingesetzten Feuerwehrkräfte ging es zunächst um die Absicherung der Einsatzstelle und die Sicherstellung des Brandschutzes, danach wurden in Absprache mit der Polizei auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die defekte Ampelanlage gesichert. Um 17:30 waren alle Maßnahmen abgeschlossen, die defekten Fahrzeuge abgeholt und die Einsatzstelle konnte an die Polizei übergeben werden.