Alle Osterfeuer abgesagt – die Annahmen von Buschwerk, Strauchgut etc. finden NICHT statt!

Aufgrund behördlicher Verfügungen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus mussten dieses Jahr leider alle Osterfeuer abgesagt werden.

Deshalb ist es den Veranstaltern in der Gemeinde Ritterhude leider nicht möglich, Buschwerk, Strauchgut etc. anzunehmen. Sollten Sie keine andere Entsorgungsmöglichkeit haben, raten wir zur Verbringung an den zuständigen Abfallhof (im Landkreis Osterholz ist das die ASO).

Wir hoffen, daß sich die Situation bis Ostern 2021 normalisiert hat und damit dann wie gewohnt wieder alle Osterfeuer stattfinden. 

Fehlalarm einer Brandmeldeanlage

Ihlpohl                     

19.03.2020

Die Ortsfeuerwehren Ihlpohl und Stendorf wurden um 22:25 Uhr zu einem Baumarkt in der Otto-Hahn-Straße gerufen. Die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst.

Glücklicherweise war kein Feuer ausgebrochen und die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle schnell wieder verlassen.

Baum auf Straße

Stendorf                                                         

12.03.2020

Die Ortsfeuerwehr Stendorf wurde um 07:24 Uhr zu einer Einsatzstelle auf der L 135 gerufen. Eine ca. 60 cm dicke Birke blockeirte eine Fahrspur. Die Einsatzselle wurde abgesperrt und der Baum zersägt. Um 07:54 Uhr war der Einsatz beendet.

Wir bleiben einsatzbereit!!

Auch wir passen uns den aktuellen Erfordernissen an.
Die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude stellt in allen fünf Ortsfeuerwehren alle Aktivitäten ein, die nicht der Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit dienen, so z.B. Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie den Ausbildungsbetrieb und Versammlungen der Einsatzabteilung.
So wollen wir unseren Anteil dazu leisten, die Verbreitung von Corona möglichst einzudämmen und die eigene Einsatzfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Für Einsätze gilt selbstverständlich:
WENN IHR UNS BRAUCHT, KOMMEN WIR!
IMMER!
24/7!!

Gegenverkehr übersehen

Ihlpohl, 27.02.2019

Drei Verletzte bei Zusammenstoß Ritterhude. Bei dem Zusammenstoß von zwei Pkw in Höhe der Auffahrt zur Autobahn 27 auf der Straße „Heidkamp“ sind am Donnerstagnachmittag drei Insassen leicht verletzt worden. Eine 22-jährige Beetle-Fahrerin, die in Richtung Ihlpohler Heerstraße fuhr und auf die Autobahn fahren wollte, übersah einen entgegenkommenden BMW-Sportwagen, dessen 53-jähriger Fahrer nicht mehr ausweichen konnte. Beide Fahrzeugführer sowie ein Beifahrer erlitten Verletzungen. Der Schaden wird auf rund 4.000 Euro beziffert.

Text: PI Verden / Osterholz

Eingesetzt waren die Ortsfeuerwehren Ihlpohl und Stendorf

Sturmtief Sabine

Einsätze in der Gemeinde Ritterhude

Die Prognosen seien nicht eingetroffen, sagt Ritterhudes Gemeindebrandmeister Andreas Albrecht mit Blick auf die Wetterberichte der vergangenen Tage. Gerade fünf Einsätze habe „Sabine“ ihnen beschert. Den ersten hatten sie Sonntag zwischen 16 und 17 Uhr, den letzten nachts gegen 23.30 Uhr. „Alles Kleinigkeiten, nichts Größeres.“ So hätten sie einmal in Ritterhude aktiv werden müssen. Zwei weitere Einsätze hätten sie nach Platjenwerbe geführt, und ebenfalls zwei Einsätze hätten sie in Stendorf gehabt. Meist sei es um kleinere Bäume gegangen, die von Straßen entfernt werden mussten. Nur in Platjenwerbe habe ein Baum gedroht, auf ein Haus zu fallen. Den hätten sie gesichert. Dann mussten sie bereits zum nächsten Einsatzort. „Für Ritterhude war das ein normaler Wintersturm“, sagt Albrecht und: „In anderen Gemeinden war mehr los.“

Text: Osterholzer Kreisblatt, Brigitte Lange

Osterfeuer Platjenwerbe

!!! ACHTUNG !!!

Durch einen Druckfehler im „Platjenwerber Programm“ wird die Annahme von Strauchgut für das Osterfeuer leider falsch angezeigt. Die richtigen Annahmetermine sind:

Samstag, 28.03.

Samstag, 04.04.

Jeweils von 09-13 Uhr.

 

Platjenwerbe, 20.01.2020

Michael Bischoff-de Reus (Ortsbrandmeister)

0175/7240114 (KEIN Notruf)

Verkehrsunfall mit leichtverletztem Fahranfänger

11.01.2020

Ritterhude. Ein 19-jähriger Fahranfänger aus Ritterhude befuhr am Samstagabend die Ihlpohler Heerstraße in Ritterhude in Richtung Bremerhaven und wollte nach rechts in die Straße Am Denkmal abbiegen. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kam der junge Mann mit seinem Pkw von der Straße ab, überfuhr eine Verkehrsinsel und prallte gegen eine Ampel. Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stand. Er wurde bei dem Verkehrsunfall leichtverletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Ampelanlage musste durch die hinzugerufene Landesstraßenmeisterei außer Betrieb gesetzt werden. Am Pkw entstand Totalschaden. Den jungen Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung. Zudem muss er fürchten, dass er seinen Führerschein abgeben muss.

Text: PI Verden/ Osterholz

Eingesetzt war die Ortsfeuerwehr Ritterhude

Helfer fordern Hilfe

Andreas Albrecht (von links) und Jochem Pieper reden Klartext. Der neue und der alte Gemeindebrandmeister von Ritterhude sehen in der Flut an Verordnungen, die die ehrenamtlichen Helfer betreffen, eine Gefahr für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr. (Christian Kosak)

Ritterhude. Es war eine andere Zeit, als Jochem Pieper und Andreas Albrecht zur Freiwilligen Feuerwehr stießen. Pieper in Platjenwerbe. Albrecht in Ritterhude. 1978 war das gewesen und die Ausrüstung der Brandschützer noch überschaubar, wie die beiden berichten. Entsprechend gering sei die zusätzliche Wartungsarbeit für die ehrenamtlichen Helfer gewesen. Heute sei das ein „anderer Schnack“. Der Gerätewart der Ortsfeuerwehr Ritterhude, eine Schwerpunktfeuerwehr, käme inzwischen leicht auf zehn Stunden die Woche. Denn alles müsse geprüft und dokumentiert werden, bevor es in den Einsatz gehen könne. Pieper und Albrecht sehen in diesen Verordnungen einen der Gründe, warum es für die freiwilligen Feuerwehren schwierig sei, noch Führungskräfte zu finden.

Zehn Jahre ist Jochem Pieper Gemeindebrandmeister von Ritterhude gewesen. Zum 1. Oktober hat ihn sein langjähriger Stellvertreter Andreas Albrecht in dieser Funktion abgelöst. Der Feuerwehr bleibt Pieper jedoch treu. Mit 63 Jahren ist er aktives Feuerwehrmitglied und bildet den in Gründung befindlichen Gemeindestab des Katastrophenschutzes für Ritterhude aus.

Sein Nachfolger Andreas Albrecht ist 59 Jahre alt. „Eine Amtsperiode dauert sechs Jahre; dann bin ich 65“, bemerkt er. Zu alt für eine zweite, wünschenswerte Amtsperiode, findet er. Daher zögerte er, Gemeindebrandmeister zu werden, führte viele Gespräche. Am Ende hat sein Pflichtgefühl gesiegt. Albrecht verweist auf den Feuerwehrbedarfsplan, an dem die Gemeinde Ritterhude zurzeit sitzt. Darin geht es um die Zukunft der Feuerwehr, darum, wie die Brandschützer ausgestattet sein und welche Aufgaben sie erfüllen müssen. Längst geht es nicht nur um Schutzanzüge, Atemschutzgeräte und Löschfahrzeuge. Die Feuerwehrgerätehäuser selbst sind zu klein geworden für die Fahrzeuge und erfüllen nicht mehr die Sicherheitsanforderungen. Aber müssen alle Ortsfeuerwehren neue Gebäude bekommen? Können Wehren zusammengelegt werden? Auch diese, von Verwaltung und Politik aufgeworfene Fragen müssen geklärt werden. „Da gehört einiges dazu“, sagt Andreas Albrecht: „Ritterhude steuert mit dem Feuerwehrbedarfsplan in schwieriges Fahrwasser.“ Für jemanden, der neu im Amt sei, jemand, der die Leute in Verwaltung und Politik nicht kenne, wäre das „umso schwieriger“. Deshalb mache er, der bisherige stellvertretende Gemeindebrandmeister und langjährige Ortsbrandmeister von Ritterhude, das Amt nun doch.

Jochem Pieper, der 1978 bei der Bundeswehr diente, war durch einen Arbeitskollegen zur Feuerwehr gestoßen. Bei Andreas Albrecht war es gleich der Freundeskreis, der von einer Führungskraft der Feuerwehr angesprochen worden war. „Wir sind mit fünf Leuten eingetreten“, erinnert er sich. Was ihnen dieses Ehrenamt abverlangen würde, davon hatten sie keine Vorstellung. „Im Laufe der Jahre habe ich viel gesehen, was ich nicht vergessen habe“, räumt Albrecht ein. Aber ans Austreten habe er nie gedacht. „Die Frage habe ich mir auch nie gestellt“, so Pieper. 

„Früher stand das Ehrenamt im Vordergrund“, meint Pieper. Inzwischen gebe es so viele Verordnungen, dass er sich oft gefragt habe, ob diese oder jene Aufgabe eigentlich noch zu den Pflichten des Ehrenamtes gehöre – oder vielleicht doch zu denen der Gemeindeverwaltung? Pieper: „70 Prozent meiner Arbeit als Gemeindebrandmeister bestand aus Verwaltung, 30 Prozent war Feuerwehrtätigkeit.“ Albrecht nickt: „Als Gemeindebrandmeister verwalten wir heute die Feuerwehr.“ Und solange sie keine Einwände gegen diese Belastung erheben würden, seien die Verwaltungen froh, dass die Feuerwehren diese Arbeit übernähmen, meinen Albrecht und Pieper. Tatsächlich ist der Brandschutz jedoch Aufgabe der Kommune. Sie hat ihn an die ehrenamtliche Feuerwehr übertragen.

„Das Problem haben alle Feuerwehren im Landkreis“, stellt Albrecht fest. Die sieben Gemeindebrandmeister im Kreisgebiet hätten sich daher auf eine Sprache gegenüber Kommunen und Landkreis verständigt. Sie forderten Entlastung für das Ehrenamt durch hauptamtliche Gerätewarte. Schließlich gehe es um die Zukunft der Feuerwehr. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung stärkt ihnen den Rücken. Sie hat gerade festgelegt, welche Tätigkeiten tatsächlich in die Zuständigkeit der Brandschützer fallen. Viele der Prüfungsaufgaben, wie die der Atemschutzgeräte, nicht. Die seien Sache der Kommune. Und die Entscheidung der Versicherung ist für die Feuerwehren bindend. 

Ein anderes Problem der Feuerwehr führen die beiden auf einen Wandel in der Gesellschaft zurück. „Wenn Sie mit Bürgern sprechen, haben die gar keine Ahnung mehr, wer hinter der Feuerwehr steht“, sagt Albrecht. Meist würden die Leute denken, dass sie hauptberuflich im Einsatz seien, auf der Wache auf die Alarmierung warteten. Denen müssten sie erst mal erklären, dass sie das ehrenamtlich machten, so Pieper. Und war es früher bei einer Bewerbung eher ein Pluspunkt, in der Feuerwehr zu sein, schrecke dies heute mitunter Arbeitgeber ab. Auch wegen des Fachkräftemangels. „Wenn täglich Mitarbeiter wegen Einsätzen vom Arbeitsplatz weglaufen, guckt sich das ein Arbeitgeber nicht lange an“, fürchtet Albrecht. Und weil viele Feuerwehrleute zudem nicht an ihrem Wohnort arbeiten, könnten weniger Helfer alarmiert werden. Albrecht: „Wir haben etwa 50 Aktive in der Ortsfeuerwehr Ritterhude; tagesverfügbar sind davon in den Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden aber nur drei bis vier Personen.“ Dazu käme, dass sie wenig Nachwuchskräfte hätten. Von 16 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr würden vielleicht zwei zu den Aktiven wechseln.

Es brauche Ideen, um die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr zu sichern. Eine Pflichtfeuerwehr, wie sie für Wangerooge diskutiert wird, gehört für Pieper und Albrecht aber nicht dazu. Denn welche Hilfe wäre von Leuten zu erwarten, die gezwungenermaßen helfen müssten?

Osterholzer Kreisblatt 08.01.2020

Text: Brigitte Lange

Feuerwehr löscht Motorbrand

Ihlpohl, 09. 12. 2019

Ein technischer Defekt hat am Montagmorgen einen Autobrand in Osterhagen-Ihlpohl ausgelöst. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr löschten die Flammen, die den Motorraum eines Renault Scenic erfasst hatten. Am Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Verletzt wurde niemand. Während der Fahrt auf der A 27 hatte der Fahrer, ein 58-jähriger aus Bremerhaven, technische Probleme an seinem Auto bemerkt und war deswegen von der Autobahn abgefahren. Noch an der Anschlussstelle Ihlpohl streikte der Motor seines Fahrzeugs endgültig und fing Feuer. Der Heidkamp musste für die Löscharbeiten zeitweilig gesperrt werden.

Text: Pi Verden/Osterholz

Eingesetzt waren die Ortsfeuerwehren Ihlpohl und Stendorf