Opel Corsa in Flammen

Ihlpohl. Ein Opel Corsa ist am Montagabend auf dem Parkplatz des ASV-Vereinsheims am Alten Postweg in Brand geraten. Das Feuer konnte von der Freiwilligen Feuerwehr Ihlpohl gelöscht werden, bevor es auf die Umgebung übergreifen konnte, teilte eine Polizeisprecherin am Dienstag mit. Das Auto sei nunmehr ein Totalschaden, der im vierstelligen Bereich liegen dürfte. Die Ermittlungen der Polizei seien umgehend aufgenommen worden. „Die Brandursache ist bisher unklar“, so die Sprecherin. „Eine Brandstiftung kann jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.“

Nach ersten Erkenntnissen soll sich eine Gruppe jugendlicher Personen in der Nähe des Brandorts aufgehalten haben. Diese konnten möglicherweise wichtige Beobachtungen machen und kommen daher als Zeugen in Betracht. Die jungen Leute sowie weitere mögliche Zeugen werden darum gebeten, sich mit den Beamten in Osterholz-Scharmbeck unter der Telefonnummer 0 47 91 / 30 70 in Verbindung zu setzen.

Ein paar hundert Meter weiter westlich war am frühen Montag ein Audi A 6 in Flammen aufgegangen (wir berichteten), die Indizien dort sprachen für Brandstiftung.

Text: Osterholzer Kreisblatt (Bernhard Komesker)

Audi A 6 geht in Flammen auf

Mutmaßlich Brandstiftung

Ihlpohl. Ein Audi A 6 ist in den frühen Morgenstunden des gestrigen Montags in Flammen aufgegangen. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, war das Auto an der Lesumer Straße am Straßenrand abgestellt; Brandstiftung werde nicht ausgeschlossen. Bei der Straße handele es sich um eine Sackgasse, die in der Verlängerung zu einer Diskothek führt, so die Sprecherin. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ihlpohl löschten die Flammen. Es sei beträchtlicher Schaden im fünfstelligen Bereich entstanden. Laut Polizei gibt es Anhaltspunkte für eine mögliche Brandstiftung, die genauen Untersuchungen dauerten noch an. Etwaige Zeugen werden um Hinweise unter Telefon 0 47 91 / 30 70 gebeten.

Text: Osterholzer Kreisblatt (Bernhard Komesker)

Brandeinsatz – Schuppen im Außenbereich brennt

Zu einem Brandeinsatz wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude, Lesumstotel-Werschenrege und Ihlpohl sowie die Polizei und das DRK am Freitagabend des 23. August 2019 in den Ortsteil Ritterhude alarmiert. Eine Altpapiertonne, die direkt an einem Schuppen stand, hatte angefangen zu brennen und die Flammen waren kurz davor auf das Dach überzugreifen. Das Feuer wurde vor Eintreffen der Einsatzkräfte bereits durch Anwohner gelöscht, die Feuerwehr führte mit der Wärmebildkamera eine Brandnachschau durch, da keine Glutnester mehr zu sehen waren, konnte der Einsatz schnell beendet werden.

72 jährige lebensgefährlich verletzt

Osterholz-Scharmbeck. Bei einem Unfall in der Bremer Heerstraße (L135) wurde ein 72-jähriger Fahrer eines Ford am späten Montagnachmittag lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann war ersten Erkenntnissen zufolge in Fahrtrichtung Bremerhaven nach links auf die Gegenfahrbahn gekommen und mit einem entgegenkommenden VW eines 30-Jährigen kollidiert. Der 30-Jährige konnte zwar ausweichen, einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Anschließend prallte der 72-Jährige frontal gegen einen Straßenbaum im linken Seitenraum. Der Mann war eingeklemmt und musste durch die eingesetzten Feuerwehrkräfte aus dem Pkw befreit werden. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Heilshorn, Ritterhude, Ihlpohl und Stendorf waren vor Ort im Einsatz. Weitere Personen wurden bei dem Unfall glücklicherweise nicht verletzt. Der VW des 72-Jährigen musste abgeschleppt werden. Insgesamt ist ein Sachschaden von mehr als 20.000EUR entstanden. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache wurden umgehend aufgenommen und dauern derzeit an. Für die Arbeiten an der Unfallstelle musste die L135 für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Verden / Osterholz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Imke Burhop
Telefon: 04231/806-104
www.polizei-verden-osterholz.de
www.twitter.com/Polizei_VER_OHZ

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Fehlalarm zu später Stunde

„F02 – Unklare Rauchentwicklung“ lautete der Text auf dem Meldeempfänger gestern um 22:31 Uhr.

Gemeinsam mit den Kameraden aus Ihlpohl und Lesumstotel-Werschenrege machten wir uns auf den Weg in eine Straße nach Stendorf. Ein Anwohner hat eine Rauchentwicklung und Feuerschein auf einem Nachbargrundstück entdeckt.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um eine private Grillfeier handelte.

Um 22:45 Uhr war der Einsatz beendet.

Eingesetzte Kräfte:
FF Stendorf
FF Ihlpohl
FF Lesumstotel-Werschenrege
Polizei OHZ
Rettungsdienst Bremen

Gemeindeatemschutztag

Ritterhude, 10.08.2019

Am Samstag trafen sich Atemschutzgeräteträger aus allen fünf Ortsfeuerwehren der Gemeinde Ritterhude im Feuerwehrhaus Ritterhude zu einem Atemschutz-Workshop.

Der Gemeinde Atemschutzwart Maik Hilbert und die Atemschutzwarte der Ortsfeuerwehren hatten ein Trainingsprogramm ausgearbeitet.

Um 08:30 Uhr wurden im Rahmen einer Stationsausbildung die Themen:

  • Schlauchmanagement
  • Strahlrohrführung
  • Türprozedur
  • Sicherheitstechniken im Innenangriff abgearbeitet.

Nach einer kleinen Mittagspause wurden folgende Themen behandelt:

  • Taktische Ventilation
  • Selbstrettungstechniken
  • Der Sicherheitstrupp

Um 17:00 Uhr war die Ausbildung beendet und die Teilnehmer sind mit vielem neuen Wissen wieder in ihre Ortsfeuerwehren gefahren.

Baumschnitt brennt in Stendorf

Stendorf – Am Samstag gegen 19:53 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Stendorf, Ihlpohl, Ritterhude und Lesumstotel-Werschenrege  zu einem Flächenbrand nach Stendorf alarmiert, der sich in der Nähe zu einem Stall- und Lagergebäuden ausbreitete.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein ca. 7 m³ großer Haufen mit Baumschnitt brannte, der auf einer Weide gelagert wurde. Um ein übergreifen auf die angrenzenden Gebäude zu verhindern wurde ein massiver Löschangriff von 3 Seiten mit 4 C-Strahlrohren und einem Wasserwerfer aufgebaut.

Im Anschluss wurde der Haufen auf dem angrenzenden Feld, mit Hilfe eines Traktors, verteilt um die Glutnester im Inneren  ablöschen zu können.

Gegen 22:30 Uhr war der Einsatz beendet. 

Außerdem eingesetzte Kräfte: Polizei Osterholz-Scharmbeck.

A 27 – Mehrere leicht Verletzte bei Auffahrunfall

Ritterhude. Am Donnerstagmorgen (18.07.2019) gegen 10:15 Uhr musste die Autobahn 27 zwischen den Anschlussstellen Ihlpohl und Schwanewede in Fahrtrichtung Cuxhaven wegen eines defekten Lkw halbseitig gesperrt werden. Dieses führte zu einem Rückstau auf der Fahrbahn. Ca. 1 km vor der halbseitigen Sperrung ereignete sich ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.

Ein 80-jähriger Bremer fuhr mit seinem VW Tiguan auf dem Hauptfahrstreifen. Er erkannte das Stauende zu spät und wich auf den Überholfahrstreifen aus. Auf dem Überholfahrstreifen befand sich ein Hyundai i10, der von einer 20-jährigen Friesländerin geführt wurde. Der Tiguan prallte mit hoher Geschwindigkeit in das Heck des Hyundais, wodurch dieser auf den vor ihm stehenden Renault Twingo einer 48-jährigen Hannoveranerin geschoben wurde.

Die drei Fahrzeuge kamen auf dem Haupt- und Überholfahrstreifen zum Stehen. In dem VW Tiguan saßen vier Personen. Der Hyundai war mit zwei Personen und der Twingo mit der Fahrerin besetzt. Alle sieben Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

An allen Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden, der auf insgesamt 30.000 Euro geschätzt wird.

Angehörige der Reiterstaffel der Polizeidirektion Hannover gerieten auf dem Weg zum Deichbrand-Festival ebenfalls in dem Rückstau. So konnten sie schnell Erste-Hilfe leisten und die Unfallstelle absichern. Außer der Polizei befanden sich ein Notarzt, vier Rettungswagen und die Freiwilligen Feuerwehren Ihlpohl und Stendorf vor Ort.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Cuxhaven
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Anke Rieken
Telefon: 04721/573-404
http://ots.de/PI0z7T

Gas-Ausströmung in Ritterhude

Am 11.07.2019 um 13:27 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude, Ihlpohl und Lesumstotel-Werschenrege zu einer Gas-Ausströmung in die Wiesenstraße gerufen. Als die ersten Fahrzeuge um 13:40 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen, stellte sich folgendes Lagebild: Bei Baggerarbeiten war eine Gasleitung (Hausanschluss) beschädigt worden und das Gas strömte außerhalb des Gebäudes in voller Druckstärke aus. 

Von der Polizei und der Feuerwehr wurden die umliegenden Häuser evakuiert. 11 Personen und zwei Kleintiere wurden aus dem Gefahrenbereich begleitet. Die Betreuung hatte der Rettungsdienst übernommen. Ein Löschangriff wurde vorbereitet, falls es zu einem offenen Feuer kommt.

Mit der Feuerwehr wurden auch gleichzeitig die Stadtwerke Osterholz in Kenntnis gesetzt. Bereits um 13:50 Uhr war die Leitung wieder verschlossen.

Der Einsatz konnte somit sehr schnell beendet werden, verletzte Personen gab es nicht.

Bei Einsätzen dieser Art kann es schnell zu einer größeren Gefahrenlage kommen, daher wurden neben der Polizei und der Feuerwehr auch folgende Unterstützungskräfte zum Einsatz alarmiert:

  • Rettungsdienst
  • Leitender Notarzt
  • Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
  • Zugführer des Umweltschutzzuges des Landkreises Osterholz

Die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude war mit sieben Fahrzeugen und 25 Einsatkräften vor Ort. Die letzten Fahrzeuge waren um 14:17 Uhr wieder in den Feuerwehrhäusern.

Ritterhude hat eine Kinderfeuerwehr; 90 Jahre Ortsfeuerwehr Stendorf

Die Freiwillige Feuerwehr in Stendorf wird 90 Jahre alt. Während der Feier gründeten die Kameraden eine Kinderfeuerwehr für die gesamte Gemeinde Ritterhude.

Foto: Christian Kosak

Ritterhude. „Wir sind von der Feuerwehr, Feuer löschen ist nicht schwer“, schallt es aus dem Lautsprecher. Und die Kids vom FSC Stendorf singen während ihrer Tanzvorführung mit.  In ein oder zwei Jahren könnten einige von ihnen zur Kinderfeuerwehr Stendorf gehören, die am Sonnabend anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr im rund 600 Einwohner zählenden Ritterhuder Ortsteil gegründet worden ist. Und sollten sie auch als Jugendliche und Erwachsene noch dabei sein, dürften sie festzustellen, dass die Brandbekämpfung kein leichter, sondern ein anstrengender, aber für ein Gemeinwesen  unerlässlicher Job ist.

Ebenso wie viele Vereine haben auch die  Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland Nachwuchssorgen. In der Gemeinde Ritterhude gibt es Jugendfeuerwehren in Ihlpohl und Alt-Ritterhude, in denen angehende Brandbekämpfer frühzeitig ausgebildet werden. Doch das Eintrittsalter liegt erst bei zehn Jahren. Dann hätten sich viele Kinder längst für ein Hobby oder einen Sportverein entschieden, sagt Heinz Blendermann, Chef der Ortswehr Stendorf. Zusammen mit Anika Seedorf entwickelte er deshalb den Plan, im Ort eine Kinderfeuerwehr für die gesamte Hammegemeinde aus der Taufe  zu heben. Unterstützung fanden beide bei Ritterhudes Gemeindebrandmeister Jochem Pieper.

„Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren sollen nun spielerisch und schrittweise den Zugang zur Feuerwehr finden“ erläutert Anika Seedorf, die für interessierte Eltern telefonisch unter der Handynummer 01 62 / 6 30 25 85 zu erreichen ist. Die Kinderfeuerwehrwartin der Gemeinde Ritterhude wohnt seit geraumer Zeit in Stendorf und hat intensiv um die jüngsten Mitglieder geworben. Zurzeit sind es 15, mit denen sie regelmäßig spielt und bastelt, sie schon mal  über Erste-Hilfe-Maßnahmen informiert und ihnen erklärt, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird. Auch kleine Lösch-Experimente stehen auf dem Schulungsprogramm. Zum Beispiel das Licht einer brennenden Kerze mit einem übergestülpten Glas zu ersticken. Und schließlich, so Seedorf und Blendermann, seien Ausflüge zu anderen Ortsfeuerwehren und zum Technischen Hilfswerk geplant. Darüber hinaus sollen sich die jüngsten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr an Pflichttermine gewöhnen. Alle 14 Tage ruft Anika Seedorf zum „Dienst“.  Immer mittwochs, allerdings nicht in den Ferien.

Die Gründung der ersten Kinderfeuerwehr in Ritterhude und der zehnten im Landkreis Osterholz fand während der Feierlichkeiten anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Stendorf statt.

Spektakuläre Vorführungen

Im Protokoll der Gründungsversammlung vom 12. September 1929 heißt es: Am heutigen Tage war beim Gastwirt Georg Rutenberg Versammlung zwecks Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. Kreisbrandmeister Windhorst war erschienen, sowie 32 Ortseinwohner. Drei Jahre später waren es 69 freiwillige Brandbekämpfer. Mithin  gehörte mindestens eine Person aus jeder Stendorfer Familie der Freiwilligen Feuerwehr an. Heute zählt sie 32 Mitglieder, darunter vier Frauen. Das Gerätehaus, das während der Jubiläumsfeier in einen Festsaal umfunktioniert wurde, war 1967 anstelle des alten errichtet worden und bietet zwei Einsatzfahrzeugen Platz. Auf der Freifläche vor dem Gebäude verfolgten rund 100 Besucher mehrere Vorführungen. Die Kameraden aus Ihlpohl lieferten einen spektakulären Gastbeitrag. Sie zeigten, wie eine Person aus einem verunglückten Pkw gerettet wird. Mit schwerem Gerät musste das Wagendach abgetrennt werden, um eine menschengroße Puppe zu bergen.

Zuvor aber war die offizielle Gründung der Kinderfeuerwehr in Anwesenheit der jungen Protagonisten sowie von Gemeindebrandmeister Jochem Pieper und Kreisjugendwart Björn Finken über die Bühne gegangen. Auch Gudrun Wulfhorst aus dem Rathaus in Vertretung von Bürgermeisterin Susanne Geils hatte sich eingefunden. Sie gratulierte der Freiwilligen Feuerwehr Ritterhude mit ihren Ortswehren Stendorf, Platjenwerbe, Ihlpohl, Lesumstotel und Alt-Ritterhude zu ihrer jüngsten Einheit.  Zudem durften sich Ortsbrandmeister Heinz Blendermann und seine Stendorfer Mitstreiter über einen Scheck des Lions-Clubs Ritterhude in Höhe von 500 Euro freuen.

Text Klaus Grunewald, Osterholzer Kreisblatt