Stromausfall

Am 05.08.2018 um 02:56 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Ritterhude in die Straße Kolde Würde zum Seniorenzentrum Haus Cristian gerufen.

Ein Stromausfall in Teilen Ritterhudes führte zu Problemen bei fünf Patienten, die bei der Beatmung unterstützt werden mussten.

Durch Nachalarmierung der Ortsfeuerwehren Stendorf, Lesumstotel-Werschenrege, Platjenwerbe und Ihlpohl waren genug Notstromaggregate vorhanden um die Beatmung zu sichern und das Gebäude zu beleuchten.

Bei diesem Einsatz waren 9 Rettungsassistenten des DRK und 72 Feuerwehrleute vor Ort. Um 05:00 Uhr war die Stromversorgung wieder sichergestellt.

Zeitgleich um 05:20 Uhr wurde eine unklare Rauchentwicklung in der Kiepelbergstaße auf dem ehemaligen Bergolin Gelände gemeldet.

Die sofort entsandten Einsatzkräfte, die am Haus Christian abkömmlich waren, fanden einen Brand in einem Schaltraum neben einer Trafostation vor. Das Feuer wurde von drei Trupps unter Atemschutz im Innengriff bekämpft. Mit einer Wärmebildkamera konnte ein brennender Balken in der Zwischendecke erkannt werden, der dann abgelöscht wurde. Die Polizei hat die Ermittlung der Brandursache übernommen.

Um 07:15 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.

Bei beiden Einsätzen wurde niemand verletzt.

Einschränkungen bei der Nutzung von Trinkwasser

Mitteilung des Wasser- und Abwasserverbandes Osterholz

Der Wasser- und Abwasserverband Osterholz, Landkreis Osterholz hat am 31.05.2018 angeordnet, dass die Nutzung von Trinkwasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz aufgrund der anhaltenden Trockenwetterlage unbedingt zu reduzieren ist. Somit ist ab sofort
– die Bewässerung von Wegeflächen, Rasenflächen, Nutz- und Ziergärten, Spiel- und Sportplätzen
– das Waschen von Kraftfahrzeugen
– die Befüllung von Regenwasserzisternen, privaten Schwimmbecken und ähnlichen Einrichtungen
untersagt.

Mehr Informationen auf https://www.landkreis-osterholz.de

Garagenbrand in Platjenwerbe

Garagenbrand

Am 19.05.2018 um 21:03 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Stendorf, Platjenwerbe, Ihlpohl, Ritterhude und Lesumstotel-Werschenrege zu einem Garagenbrand in Platjenwerbe gerufen. Da die Doppelgarage direkt an einem Wohnhaus steht und in unmittelbarer Nähe ein Reetdachhaus steht wurden hier massiv Kräfte eingesetzt. In der Garage befanden sich noch zwei PKW. Das Feuer wurde von sechs Trupps unter Atemschutz von allen Seiten bekämpft. Alle umliegenden Häuser blieben unbeschadet.

Ein PKW wurde vor der Brandbekämpfung aus der Garage gefahren, der zweite noch fahrbereite PKW wurde nach der Brandbekämpfung aus der Garage gefahren. In der Garage befanden sich noch zwei Gasflaschen, die gesichert wurden. Um 22:03 war das Feuer aus und es wurden noch Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Die Polizei hat die Brandursachenermittlung übernommen.

Während des laufenden Einsatzes wurden noch Kräfte zu einem Feuer in Garlstedt abgezogen.

Nach gestellter Brandwache hat das letzte Fahrzeug die Einsatzstelle am 20.05.2018 um 01:30 Uhr verlassen.

Verkehrsunfall – eingeklemmte Person

Einsatz Nr. 5/2018 – Stichwort: H/051/VU/eingeklemmte Person

Am 01.03.2018 um 16:15 wurden die Ortsfeuerwehren Ihlpohl, Ritterhude und Platjenwerbe zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich An der Ihle / Ihlpohler Heerstraße gerufen. Die zunächst sehr dringende Meldung einer eingeklemmten Person konnte vor Ort glücklicher Weise schnell ausgeschlossen werden, allen Unfallbeteiligten ging es den Umständen entsprechend gut und sie wurden vom eintreffenden Rettungsdienst betreut. Zwei PKW’s waren im Kreuzungsbereich kollidiert und ein PKW blieb auf der Seite liegen. Für die ca. 30 eingesetzten Feuerwehrkräfte ging es zunächst um die Absicherung der Einsatzstelle und die Sicherstellung des Brandschutzes, danach wurden in Absprache mit der Polizei auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die defekte Ampelanlage gesichert. Um 17:30 waren alle Maßnahmen abgeschlossen, die defekten Fahrzeuge abgeholt und die Einsatzstelle konnte an die Polizei übergeben werden.

Wasserschaden in Platjenwerbe

Zum letzten Einsatz im Jahr 2017 wurden die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe und Ihlpohl am 31.12.2017 um 17:37 Uhr gerufen. In der Straße Gartenweg war es zu einer Verstopfung im Regenwasserkanal gekommen. Das rückstauende

Regenwasser drohte in ein Wohnhaus zu laufen.

Der Regenwasserauslauf wurde von der Feuerwehr geöffnet und das Wasser konnte wieder abfließen.

 

Tierrettung in Platjenwerbe

Am 02.03.2017 um 08:59 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Stendorf, Ihlpohl und Platjenwerbe zu einer Tierrettung in der Straße auf dem Glind gerufen. Ein größerer Hund war in einen Teich gefallen. Das Tier konnte schnell gerettet werden und wurde an seinen Besitzer übergeben.

 

 

Brennt Balkon

Einsatz Nr. 82 | 15.12.2016 – 19:20 Uhr | Schüttenbarg, Ritterhude | Brandeinsatz

Am Donnerstag Abend gegen 19:20 Uhr wurden alle fünf Ortsfeuerwehren der Gemeinde Ritterhude zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Die Lage stellte sich zu beginn aufgrund von sehr starker Rauch und Flammenentwicklung als ausgedehnter Wohnhausbrand dar. Mit beginn der Löscharbeiten konnte dann festgestellt werden, dass das Feuer auf den Balkon und die Fassade begrenzt war. Alle Bewohner hatten bei Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude bereits selbständig verlassen. Sie wurden dann durch den mitalarmierten Rettungsdienst versorgt. Das Feuer wurde im Erstangriff mit einem B-Rohr und anschließend durch mehrere AGT-Trupps im Innenangriff bekämpft. Nach dem die Drehleiter aus Osterholz-Scharmbeck eingetroffen war, wurde über diese die Dachhaut mittels Rettungssäge geöffnet und Glutnester abgelöscht. Parallel sperrte die Polizei die Einsatzstelle ab und nahm die Ursachenermittlung auf.

Pressemitteilung der Polizei:

Dachterrasse gerät in Brand
Ritterhude. An der Straße Schüttenbarg kam es am Donnerstag, gegen 18:30 Uhr, zu einem Einsatz der Feuerwehr. Aus noch ungeklärter Ursache geriet die Außenfassade einer überdachten Dachterrasse eines Reihenhauses in Brand. Das Feuer konnte sich bis zu einer benachbarten Terrasse ausbreiten, bis die rund 100 Brandbekämpfer aus Ritterhude, Ihlpohl, Lesumstotel-Werschenrege, Platjenwerbe, Stendorf, und Osterholz-Scharmbeck die Flammen schließlich löschten. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf über 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch das Polizeikommissariat Osterholz geführt.

Polizeiinspektion Verden / Osterholz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helge Cassens

Unklare Rauchentwicklung

Einsatz | 26.09.2016 – 12:14 Uhr | Schulstraße, Platjenwerbe | Brandeinsatz

Zu einer unklaren Rauchentwicklung wurden die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe, Stendorf, Ihlpohl und Ritterhude sowie die Polizei alarmiert. Die Anwohner hatten Brandrauch in der Küche festgestellt und den Notruf gewählt. Alle Anwohner wurden durch die Feuerwehr zur eigenen Sicherheit geräumt und ins Freie verbracht.
Ein Trupp ging zur Erkundung unter Atemschutz mit einer Wärmebildkamera vor und stellte als Ursache schmelzendes Plastik auf einem eingeschalteten Elektroherd fest. Der Herd wurde ausgeschaltet und der Bereich belüftet.

Einsatzübung

Einsatz Nr. 22 | 27.04.2016 –20:07 Uhr | Riesstraße, Ritterhude | Feuer

Gegen 20:07 Uhr wurde Alarm für die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe, Stendorf und Ritterhude sowie für die Drehleiter aus Osterholz-Scharmbeck ausgelöst. Die Meldung lautete, dass Rauch aus einem altem Haus drang und  sich vermutlich noch mehrere Personen  in dem Haus aufhalten. Die ersten Trupps gingen sofort zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor, sodass die Lage bald unter Kontrolle war. Die Übung wurde erfolgreich abgearbeitet und die Sperrung der Riesstraße konnte bald wieder aufgehoben werden.

Regelmäßige Alarmübungen sind wichtig um die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren zu trainieren und zu prüfen. Unannehmlichkeiten für Anwohner und Verkehrsteilnehmer lassen sich leider nie gänzlich verhindern.

Gewässerverunreinigung

#Einsatz | 05.11.2015 – 11:35 Uhr | #Ritterhude | Gewässerverunreinigung

Am 05.11.2015 wurden die Ortfeuerwehren Ihlpohl, Lesumstotel-Werschenrege, Platjenwerbe und Ritterhude zu einer unklaren Gewässerverunreinigung alarmiert.
Nach der ersten Erkundung durch die Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass größere Mengen einer flüssigen Betonmaße durch die Kanäle in die Beek, die Hamme und im späteren Verlauf in die Lesum liefen. Diverse Lebewesen waren bereits verendet aufgrund der hohen Konzentration. Ursprung des Flüssigbeton war eine Baustelle, wo nicht mehr genutzte Rohre verfüllt wurden.
Nach der Ortung der Leckage wurde diese durch die Einsatzkräfte mittels eines Dichtkissens und diverser Sandsäcke abgedichtet. Des Weiteren wurden an den Sielen zur Hamme und auf der Hamme selber entsprechende Sperren gesetzt, hierfür und zur weiteren Erkundung wurde das Mehrzweckboot der FF Ritterhude alarmmäßig in Wasserhorst zu Wasser gelassen.

Die Maßnahmen erfolgten in enger Absprache mit den zuständigen Fachberatern der Gemeinde Ritterhude sowie die des Landkreises OHZ. Die Feuer- und Rettungsleitstelle Bremen sowie der Gefahrgutberater der Feuerwehr Bremen wurde entsprechend über die getroffenen Maßnahmen informiert.

Die Wehren waren mit ca. 35 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen sowie dem Mehrzweckboot im Einsatz und dauerte bis ca. 16:30 Uhr.

Pressemitteilung der Polizei

05.11.2015 – Ritterhuder Beeke durch Suspension verschmutzt

Mehrere Anwohner der Beeke stellten am Donnerstagmittag eine Verfärbung des Gewässers fest. Schnell stellte sich heraus, dass bei Arbeiten an einer alten Ablaufleitung unbeabsichtigt eine Suspension in die Beeke gelaufen war, was zu einem Fischsterben führte. Dieser Umstand führte einem größeren Einsatz von Landkreis Osterholz, Polizei und Feuerwehr.

Der Unfall passierte beim Verpressen der alten und nicht mehr in Betrieb befindlichen Ablaufleitung der Kläranlage Lintel in die Lesum. Zum Verfüllen eines Teilabschnitts oberhalb der Straße „An der Untermühle“ in Ritterhude wurden 42 cbm einer Suspension, die überwiegend aus Kalksteinmehl mit Anteilen von Flugasche und Zement besteht, in das Rohr eingebracht. Da das Rohr allerdings undicht war, gelangte in der Folge eine unbekannte Menge der Suspension über einen Graben und den Regenwasserkanal in die Ritterhuder Beeke und nachfolgend in Hamme und Lesum. Durch Abdichten des Zulaufs in den Regenwasserkanal wurde noch am Donnerstagmittag die Einleitung unterbunden.

Zu diesem Zeitpunkt war die Ritterhude Beeke auf einer Länge von ca. 670 m von der Straße „An der Untermühle“ bis zur Mündung in die Hamme von der Suspension weiß gefärbt und es kam in der Beeke zu einem Sterben einer größeren Anzahl von Fischen.
Laut vorliegender wasserhygienischer Beurteilung des Baustoffs durch das „Hygiene-Institut des Ruhrgebietes“ gilt der verwendete Baustoff „Mixxan 620 B“ aus wasserhygienischer Sicht als unbedenklich. Nach der Aushärtung gibt er keine Schadstoffe ab. Für Fische und andere Gewässerorganismen ist insbesondere das basische Verhalten der Suspension vor der Aushärtung von Bedeutung, der pH-Wert beträgt ca. 11, was zum Fischsterben führte.

Am Freitag fand ein Ortstermin unter Beteiligung eines Gutachters vom Limnologischen Institut Dr. Nowak statt. Der pH-Wert betrug einen Tag nach dem Vorfall 8,2 – ein leicht erhöhter, aber für die Gewässerfauna unbedenklicher Wert. Auf dem Gewässergrund hatte sich mit Ausnahme der strömungsintensiven Mittelrinne durchgehend ein Belag der Suspension niedergeschlagen. Das auf dem Boden lagernde Material trennt das für Kleinorganismen, z.B. Junglarven von Insekten oder auch Fischen, wichtige Lückensystem vom Wasserkörper ab und hat möglicherweise zum Absterben der Bewohner geführt. Auch die vor wenigen Jahren vom Angelverein in das Gewässer eingebrachten Kiesbänke als Laichsubstrat für Meerforellen sind betroffen.

Das Institut entnahm Wasserproben und wird diese auf Schadstoffe untersuchen. Zudem erfolgt in der kommenden Woche eine Bestandsaufnahme der wirbellosen Gewässerorganismen oberhalb der Verunreinigung und im kontaminierten Abschnitt. Nach Vorlage der Ergebnisse wird das weitere Vorgehen zur Sanierung festgelegt. Aktuell besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Wie schnell es gelingt, das Gewässer zu reaktivieren, kann noch nicht abgeschätzt werden. Auf die Gewässer Hamme und Lesum hat die Verunreinigung nach dem derzeitigen Stand aufgrund der starken Verdünnung und der strömungsbedingten Verwirbelungen keine relevanten Auswirkungen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68441/3168319