Unter Spannung

Gestern um 20:34 Uhr wurden wir, die Feuerwehr Stendorf, gemeinsam mit der Feuerwehr Ihlpohl, Feuerwehr Lesumstotel-Werschenrege, Drehleiter (DLK) der Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck, Rettungsdienst und Polizei zu einem Kellerbrand in einem Wohngebäude auf einem Landwirtschaftlichen Betrieb in Stendorf alarmiert.

Bei unserem Eintreffen war eine starke Rauchentwicklung aus den Kellerfenstern, sowie der offenstehenden Eingangstür sichtbar, da die Hauptverteilung für den Melkstand feuergefangen hatte.

Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden zur Brandbekämpfung und abschalten des Stroms in den Keller eingesetzt.

Die Feuerwehr Lesumstotel-Werschenrege, sowie die Drehleiter aus Osterholz-Scharmbeck konnten zeitnah aus dem Einsatz entlassen werden.

Die Drehleiter wurde aufgrund der Klassifizierung F03, unter die ein Kellerbrand aber auch Dachstuhl- und Zimmerbrände mit Menschenleben in Gefahr fallen, von der Leitstelle mitalarmiert.

Es kann zudem nicht ausgeschlossen werden, dass Rettungswege aufgrund einer Verrauchung z. B. des Treppenhauses abgeschnitten sind und Personen aus höhergelegenen Stockwerken gerettet werden müssen.

Gegen 23:00 Uhr war der Einsatz für uns beendet.

   

Türnotöffnung

| Einsatzbericht | 26.02.2021 – 17:17 Uhr | Lesumstotel – Werschenrege | Türnotöffnung |

Am 26.02.21 wurden wir zu einer Türnotöffnung gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich eine hilflose Person mit Verdacht auf Schlaganfall hinter verschlossener Tür. Der Zugang für Polizei und Rettungsdienst wurde geschaffen. Anschließend wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert, jedoch kam nach kurzer Zeit die Meldung, dass der Hubschrauber nicht mehr benötigt wird. Es bestand kein Verdacht mehr auf Schlaganfall. Die Person wurde anschließend dem Rettungsdienst übergeben.

Die Feuerwehr Lesumstotel-Werschenrege fuhr zurück zum Standort.

Kleinbrand / Enstehungsbrand

| Einsatzbericht | 24.02.2021 – 12:45 Uhr | Lesumstotel – Werschenrege | Brandeinsatz |

Am 24.02.21 wurden wir um ca. 12:45 Uhr zu einem Entstehungsbrand auf einem Hof mit Pferdehaltung alarmiert. Eine Stück brennende Dachpappe entzündete einen Misthaufen und das darin enthaltene trockene Stroh.
Es bestand die Gefahr der Ausbreitung durch Glutnester und einen leichten Wind. 
Erste Löschversuche des Eigentümers mit dem Gartenschlauch blieben ohne Erfolg. 

Die Feuerwehr LW ging mit einem Trupp und Schnellangriff vor und konnte nach relativ kurzer Zeit melden: Feuer aus!

Unrat/Sperrmüll verbrannt

Am 18.12.2020 wurden wir um 21:34 Uhr, gemeinsam mit der OF Ihlpohl, OF Lesumstotel-Werschenrege, dem Rettungsdienst und der Polizei, zu einem vermuteten Gartenhüttenbrand alarmiert.

Ein auf der L135 fahrender Passant hat auf einem Grundstück in der Strasse „Im Bördel“ einen erheblichen Feuerschein bemerkt und über den Notruf den Vorfall gemeldet.

Nach Eintreffen und Lageerkundung war schnell klar, dass keine Gartenhütte brannte sondern ein Anwohner Sperrmüll auf illegale Weise „entsorgt“ hat. Daraufhin konnten die OF Ihlpohl, die OF Lesumstotel-Werschnerege und der Rettungsdienst zeitnah aus dem Einsatz entlassen werden. Das Feuer wurde von einem Atemschutztrupp mittels eines C-Rohres abgelöscht und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf die Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Ritterhude hin, in der es untersagt ist offene Feuer im Freien zu entzünden, Feuerschalen mit einem Durchmesser unter einem Meter gelten als Wärme- und Gemütlichkeitsfeuer, die unter Einhaltung gewisser brandschutztechnischer Voraussetzungen genehmigungsfrei sein können.  Informationen hierzu können beim Ordnungsamt der Gemeinde Ritterhude erfragt werden.

Schiffsbrand

F02/Schiffsbrand
Alarmierung: 19.08.2020 – 16:35 Uhr
Stichwort: F02 / Schiffsbrand
Einsatzort: Ritterhude / Nordseite

Am 19.08.2020 um 16:35 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude, Ihlpohl sowie Lesumstotel / Werschenrege mit dem Stichwort F02 alarmiert. Durch die Leitstelle wurde ein Schiffsbrand gemeldet. Noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle bekamen die Einsatzkräfte die Information, dass das Feuer aus sein soll. Beim Eintreffen konnte kein offenes Feuer mehr festgestellt werden. Das Schiff wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass es beim Betanken des Schiffes zu einer Verpuffung gekommen war.

Küchenbrand

F02/Küchenbrand
Alarmierung: 15.08.2020 – 09:55 Uhr
Stichwort: F02 / Küchenbrand
Einsatzort: Ritterhude / Fergersbergstraße

Am Samstagmorgen wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude, Ihlpohl und Lesumstotel / Werschenrege in die Fergersbergstraße zu einem Küchenbrand alarmiert. Am Einsatzort angekommen wurde nach einer Erkundung festgestellt, dass es sich um einen Entstehungsbrand handelte, welcher durch einen technischen Defekt eines Herdes ausgelöst wurde. Das Feuer, dass die Herdverkleidung angegriffen hatte, war allerdings zwischenzeitlich von alleine ausgegangen, sodass keine Löschangriff eingeleitet werden musste. Die betroffene Wohnung wurde durch Einsatz des elektrischen Lüfters belüftet. Nachdem der Bereich mithilfe der Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern abgesucht wurde, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Im Einsatz waren 33 Kameraden und Kameradinnen der Ortsfeuerwehren mit sieben Fahrzeugen. Zudem vier Rettungswagen und zwei Polizeistreifen.

Rauchentwicklung

F02/Rauchentwicklung
Alarmierung: 25.07.2020 – 11:05 Uhr
Stichwort: F02 / Rauchentwicklung
Einsatzort: Ritterhude / Stettiner Straße

Am Samstag den 25.07.2020 um kurz nach elf Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude, Ihlpohl und Lesumstotel-Werschenrege zu einer Rauchentwicklung in die Stettiner Straße alarmiert. Bei der Zubereitung des Mittagessens fing ein Schneidbrett an zu kokeln, welches auf dem Herd lag. Daraufhin kam es zu einer entsprechenden Rauchentwicklung in der Wohnung. Nachdem die Küche mit der Wärmebildkamera überprüft wurde und die Wohnung gelüftet war, konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken.

Hier auch nochmal der Hinweis: Es sollte vermieden werden Dinge wie Küchenutensilien oder andere Gegenstände auf dem Herd abzustellen, da dies im schlimmsten Fall zu einem Küchenbrand führen kann.

Unklare Rauchentwicklung

F02/UnklareRauchentwicklung
Alarmierung: 21.07.2020 – 16:54 Uhr
Stichwort: F02 / Unklare Rauchentwicklung
Einsatzort: Ritterhude / Stader Landstraße

Mit dem Stichwort F02, Unklare Rauchentwicklung, wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude, Ihlpohl sowie Lesumstotel / Werschenrege in die Stader Landstraße alarmiert. Vor Ort konnte durch den Einsatzleiter eine Verrauchung im Inneren des gemeldeten Gebäudes festgestellt werden.
Zunächst wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung von einem Zimmerbrand ausgegangen. Durch den ersten Angriffstrupp, welcher unter Atemschutz die Einsatzstelle erkundete, konnte dies nicht bestätigt werden. Allerdings stelle sich heraus, dass ein Feuer unter dem Dach des Gebäudes schwelte. Der Angriffstrupp nutzte die Wärmebildkamera, um den Entstehungsort genau zu lokalisieren. Daraufhin wurde die Brandbekämpfung von innen und von außen durch zwei Trupps unter Atemschutz eingeleitet. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Da nicht klar war, wie weit sich das Feuer unter dem Dach in die Dämmung gefressen hatte, wurde die Einsatzstelle durch nachfolgende Trupps immer wieder gründlich sondiert, bis ein weiteres Aufflammen des Brandes ausgeschlossen werden konnte.

Durch die Löscharbeiten musste die Stader Landstraße von der Einmündung Am Sande bis zur Kreuzung Neue Landstraße für diesen Zeitraum komplett gesperrt werden. Dabei kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Zimmerbrand

F02/Zimmerbrand
Alarmierung: 18.07.2020 – 23:22 Uhr
Stichwort: F02 / Zimmerbrand
Einsatzort: Ritterhude / Fergersbergstraße

Am späten Samstagabend wurden die Ortsfeuerwehren Ritterhude, Ihlpohl, Lesumstotel / Werschenrege, Stendorf ein Rettungswagen und die Polizei in die Fergersbergstraße nach Ritterhude alarmiert. Das Stichwort lautete F02, Zimmerbrand. Da durch die anrufende Person ein Feuer bestätigt wurde, veranlasste der Einsatzleiter eine Stichworterhöhung auf F03. Durch eine gründliche Erkundung des vermeintlichen Brandgebäudes konnte die Einsatzleitung keine Verrauchung oder gar ein Feuer feststellen. Es war somit kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich.