Brennt Balkon

Einsatz Nr. 82 | 15.12.2016 – 19:20 Uhr | Schüttenbarg, Ritterhude | Brandeinsatz

Am Donnerstag Abend gegen 19:20 Uhr wurden alle fünf Ortsfeuerwehren der Gemeinde Ritterhude zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Die Lage stellte sich zu beginn aufgrund von sehr starker Rauch und Flammenentwicklung als ausgedehnter Wohnhausbrand dar. Mit beginn der Löscharbeiten konnte dann festgestellt werden, dass das Feuer auf den Balkon und die Fassade begrenzt war. Alle Bewohner hatten bei Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude bereits selbständig verlassen. Sie wurden dann durch den mitalarmierten Rettungsdienst versorgt. Das Feuer wurde im Erstangriff mit einem B-Rohr und anschließend durch mehrere AGT-Trupps im Innenangriff bekämpft. Nach dem die Drehleiter aus Osterholz-Scharmbeck eingetroffen war, wurde über diese die Dachhaut mittels Rettungssäge geöffnet und Glutnester abgelöscht. Parallel sperrte die Polizei die Einsatzstelle ab und nahm die Ursachenermittlung auf.

Pressemitteilung der Polizei:

Dachterrasse gerät in Brand
Ritterhude. An der Straße Schüttenbarg kam es am Donnerstag, gegen 18:30 Uhr, zu einem Einsatz der Feuerwehr. Aus noch ungeklärter Ursache geriet die Außenfassade einer überdachten Dachterrasse eines Reihenhauses in Brand. Das Feuer konnte sich bis zu einer benachbarten Terrasse ausbreiten, bis die rund 100 Brandbekämpfer aus Ritterhude, Ihlpohl, Lesumstotel-Werschenrege, Platjenwerbe, Stendorf, und Osterholz-Scharmbeck die Flammen schließlich löschten. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf über 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch das Polizeikommissariat Osterholz geführt.

Polizeiinspektion Verden / Osterholz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helge Cassens

Unklare Rauchentwicklung

Einsatz | 26.09.2016 – 12:14 Uhr | Schulstraße, Platjenwerbe | Brandeinsatz

Zu einer unklaren Rauchentwicklung wurden die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe, Stendorf, Ihlpohl und Ritterhude sowie die Polizei alarmiert. Die Anwohner hatten Brandrauch in der Küche festgestellt und den Notruf gewählt. Alle Anwohner wurden durch die Feuerwehr zur eigenen Sicherheit geräumt und ins Freie verbracht.
Ein Trupp ging zur Erkundung unter Atemschutz mit einer Wärmebildkamera vor und stellte als Ursache schmelzendes Plastik auf einem eingeschalteten Elektroherd fest. Der Herd wurde ausgeschaltet und der Bereich belüftet.

Einsatzübung

Einsatz Nr. 22 | 27.04.2016 –20:07 Uhr | Riesstraße, Ritterhude | Feuer

Gegen 20:07 Uhr wurde Alarm für die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe, Stendorf und Ritterhude sowie für die Drehleiter aus Osterholz-Scharmbeck ausgelöst. Die Meldung lautete, dass Rauch aus einem altem Haus drang und  sich vermutlich noch mehrere Personen  in dem Haus aufhalten. Die ersten Trupps gingen sofort zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor, sodass die Lage bald unter Kontrolle war. Die Übung wurde erfolgreich abgearbeitet und die Sperrung der Riesstraße konnte bald wieder aufgehoben werden.

Regelmäßige Alarmübungen sind wichtig um die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren zu trainieren und zu prüfen. Unannehmlichkeiten für Anwohner und Verkehrsteilnehmer lassen sich leider nie gänzlich verhindern.

Gewässerverunreinigung

#Einsatz | 05.11.2015 – 11:35 Uhr | #Ritterhude | Gewässerverunreinigung

Am 05.11.2015 wurden die Ortfeuerwehren Ihlpohl, Lesumstotel-Werschenrege, Platjenwerbe und Ritterhude zu einer unklaren Gewässerverunreinigung alarmiert.
Nach der ersten Erkundung durch die Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass größere Mengen einer flüssigen Betonmaße durch die Kanäle in die Beek, die Hamme und im späteren Verlauf in die Lesum liefen. Diverse Lebewesen waren bereits verendet aufgrund der hohen Konzentration. Ursprung des Flüssigbeton war eine Baustelle, wo nicht mehr genutzte Rohre verfüllt wurden.
Nach der Ortung der Leckage wurde diese durch die Einsatzkräfte mittels eines Dichtkissens und diverser Sandsäcke abgedichtet. Des Weiteren wurden an den Sielen zur Hamme und auf der Hamme selber entsprechende Sperren gesetzt, hierfür und zur weiteren Erkundung wurde das Mehrzweckboot der FF Ritterhude alarmmäßig in Wasserhorst zu Wasser gelassen.

Die Maßnahmen erfolgten in enger Absprache mit den zuständigen Fachberatern der Gemeinde Ritterhude sowie die des Landkreises OHZ. Die Feuer- und Rettungsleitstelle Bremen sowie der Gefahrgutberater der Feuerwehr Bremen wurde entsprechend über die getroffenen Maßnahmen informiert.

Die Wehren waren mit ca. 35 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen sowie dem Mehrzweckboot im Einsatz und dauerte bis ca. 16:30 Uhr.

Pressemitteilung der Polizei

05.11.2015 – Ritterhuder Beeke durch Suspension verschmutzt

Mehrere Anwohner der Beeke stellten am Donnerstagmittag eine Verfärbung des Gewässers fest. Schnell stellte sich heraus, dass bei Arbeiten an einer alten Ablaufleitung unbeabsichtigt eine Suspension in die Beeke gelaufen war, was zu einem Fischsterben führte. Dieser Umstand führte einem größeren Einsatz von Landkreis Osterholz, Polizei und Feuerwehr.

Der Unfall passierte beim Verpressen der alten und nicht mehr in Betrieb befindlichen Ablaufleitung der Kläranlage Lintel in die Lesum. Zum Verfüllen eines Teilabschnitts oberhalb der Straße „An der Untermühle“ in Ritterhude wurden 42 cbm einer Suspension, die überwiegend aus Kalksteinmehl mit Anteilen von Flugasche und Zement besteht, in das Rohr eingebracht. Da das Rohr allerdings undicht war, gelangte in der Folge eine unbekannte Menge der Suspension über einen Graben und den Regenwasserkanal in die Ritterhuder Beeke und nachfolgend in Hamme und Lesum. Durch Abdichten des Zulaufs in den Regenwasserkanal wurde noch am Donnerstagmittag die Einleitung unterbunden.

Zu diesem Zeitpunkt war die Ritterhude Beeke auf einer Länge von ca. 670 m von der Straße „An der Untermühle“ bis zur Mündung in die Hamme von der Suspension weiß gefärbt und es kam in der Beeke zu einem Sterben einer größeren Anzahl von Fischen.
Laut vorliegender wasserhygienischer Beurteilung des Baustoffs durch das „Hygiene-Institut des Ruhrgebietes“ gilt der verwendete Baustoff „Mixxan 620 B“ aus wasserhygienischer Sicht als unbedenklich. Nach der Aushärtung gibt er keine Schadstoffe ab. Für Fische und andere Gewässerorganismen ist insbesondere das basische Verhalten der Suspension vor der Aushärtung von Bedeutung, der pH-Wert beträgt ca. 11, was zum Fischsterben führte.

Am Freitag fand ein Ortstermin unter Beteiligung eines Gutachters vom Limnologischen Institut Dr. Nowak statt. Der pH-Wert betrug einen Tag nach dem Vorfall 8,2 – ein leicht erhöhter, aber für die Gewässerfauna unbedenklicher Wert. Auf dem Gewässergrund hatte sich mit Ausnahme der strömungsintensiven Mittelrinne durchgehend ein Belag der Suspension niedergeschlagen. Das auf dem Boden lagernde Material trennt das für Kleinorganismen, z.B. Junglarven von Insekten oder auch Fischen, wichtige Lückensystem vom Wasserkörper ab und hat möglicherweise zum Absterben der Bewohner geführt. Auch die vor wenigen Jahren vom Angelverein in das Gewässer eingebrachten Kiesbänke als Laichsubstrat für Meerforellen sind betroffen.

Das Institut entnahm Wasserproben und wird diese auf Schadstoffe untersuchen. Zudem erfolgt in der kommenden Woche eine Bestandsaufnahme der wirbellosen Gewässerorganismen oberhalb der Verunreinigung und im kontaminierten Abschnitt. Nach Vorlage der Ergebnisse wird das weitere Vorgehen zur Sanierung festgelegt. Aktuell besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Wie schnell es gelingt, das Gewässer zu reaktivieren, kann noch nicht abgeschätzt werden. Auf die Gewässer Hamme und Lesum hat die Verunreinigung nach dem derzeitigen Stand aufgrund der starken Verdünnung und der strömungsbedingten Verwirbelungen keine relevanten Auswirkungen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68441/3168319

Gasaustritt nach Baggerarbeiten

Einsatz | Nr. 89 | 12.09.2015 – 13:40 Uhr | Platjenwerbe | Gasaustritt

Bei Baggerarbeiten wurde eine Gasleitung getroffen. Die alarmierten Feuerwehren aus Platjenwerbe, Ihlpohl und Ritterhude sicherten den Bereich ab. Die Anwohner wurden evakuiert und betreut. Gleichzeitig ging ein Trupp unter Atemschutz vor, um in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Osterholz das Gasleck zu schließen. Anschließend konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Häuser.

Hilflose Person

Einsatz | Nr. 42 | 01.06.2015 – 22:22 Uhr | Ihlpohl | Nottüröffnung

Über den Notruf 112 wurde der Leitstelle Bremerhaven eine vermutlich hilflose Person gemeldet. Um dem Rettungsdienst schnellstmöglich Zugang zum Patienten zu verschaffen, wurden gleichzeitig die Ortsfeuerwehren Ihlpohl, Platjenwerbe und Ritterhude alarmiert. Die Person wurde wohlauf angetroffen, somit war kein Einsatz für die Feuerwehr erforderlich.

Trotzdem bleibt das Motto bestehen: „Lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig.“

Allgemeine Anmerkung: Da die Feuerwehr nie weiß, was sie an den Einsatzstellen erwartet, wird anfangs oft ein größerer Kräfteeinsatz gefahren. Das bedeutet dann, dass oft mehrere Feuerwehren alarmiert werden, um zum Beispiel eine Nottüröffnung durchzuführen. Bei unansprechbaren Personen in Wohnhäusern könnte ein technischer Defekt an einer Heizung vorliegen, sodass giftiges Gas wie Kohlenstoffmonoxid sich in der Wohnung ausgebreitet hat. Dies macht dann einen sofortigen Einsatz von außenluftunabhängigen Atemschutz erforderlich. Um dafür genügend Personal sofort an der Einsatzstelle bereit zu haben, sind mehrere Feuerwehren notwendig.

Rauchmelder in Wohnhaus ausgelöst

Einsatz | Nr. 40 | 26.05.2015 – 10:25 Uhr | Platjenwerbe | Privater Rauchwarnmelder

Anwohner meldeten der Leitstelle einen ausgelösten Rauchmelder in einem Wohnhaus. Da die Lage zunächst Unklar war, wurden die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe, Ihlpohl, Stendorf und Ritterhude alarmiert. Nach Erkundung des Wohnhauses wurde kein Feuer festgestellt, sodass die Feuerwehr wieder einrücken konnte.

Brandmeldeanlage

+Einsatz+
Nr. 36
13.05.2015 – 18:34 Uhr
Ihlpohl
Brandmeldeanlage

Bei einem großen Industriebetrieb in Ihlpohl löste die Brandmeldeanlage aus. Alarmiert wurden daraufhin die Ortsfeuerwehren Ihlpohl, Platjenwerbe und Ritterhude. Durch den Einsatzleiter der Of Ihlpohl wurde die Lage erkundet und kein Feuer festgestellt.

Feuer: Wohnhaus

+Einsatz+
Nr. 06
18.01.2015 – 18:57 Uhr
Richtweg, Ritterhude

Gegen 19 Uhr alarmierte die Leitstelle zu einem Küchenbrand in den Richtweg in Ritterhude. Die Anwohner wurden durch ein Feuerwehrmitglied, was am Einsatzort vorbei kam, evakuiert. Kurz nach dem die ersten Fahrzeuge dann den Richtweg erreicht hatten, zündete das Wohnhaus komplett durch. Schnell wurde mit einem massiven Löschangriff begonnen und parallel das Reetdachhaus direkt gegenüber mit Strahlrohren geschützt. Das Wohnhaus brannte komplett aus. Alle anderen Häuser konnten geschützt werden. Die Anwohner kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Es waren die komplette Gemeindefeuerwehr (Ihlpohl, Lesumstotel-Werschenrege, Platjenwerbe, Ritterhude und Stendorf), die Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck, das DRK, die Polizei sowie die Stadt- und Gemeindewerke mit über 90 Kräften im Einsatz. Wir bedanken uns bei den Anwohnern für die Versorgung mit kalten und warmen Getränken sowie für das Verständnis, dass wir zur Brandbekämpfung auch umliegende Grundstücke nutzen müssen.

Video-Quelle: NonstopNews

Nottüröffnung und Verkehrsunfall

Heute (26. Juli 2014) wurde die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude zu zwei Einsätzen gerufen. Um 10:39 Uhr alarmierte die Leitstelle Bremerhaven die Freiwilligen Feuerwehren Platjenwerbe, Ihlpohl und Ritterhude zu einer Nottüröffnung für den Rettungsdienst.

Auf der Rückfahrt vom ersten Einsatz wurden wir zu einem Verkehrsunfall gerufen. Da das Tanklöschfahrzeug gerade in der Nähe war, fuhr dieses direkt zum Einsatzort. Ein PKW war von der Straße abgekommen und hatte dann einen massiven Stahlzaun durchschlagen. Hier unterstützten wir den Rettungsdienst bei der Rettung der PKW-Fahrerin und nahmen anschließend ausgelaufene Betriebsstoffe wie Getriebeöl und Kraftstoff auf, um die Umwelt zu schützen.

Bericht bei NonstopNews

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Verden / Osterholz

Schwerer Verkehrsunfall. Ritterhude. Eine 85 Jahre alte Vekehrsteilnehmerin verursachte am Samstagvormittag einen schweren Verkehrsunfall auf der Riessstraße in Ritterhude. Beim Ausfahren vom Parkplatz eines dortigen Verbrauchermarktes auf die Riesstraße, gab sie aus unbekannten Gründen plötzlich Vollgas und fuhr geradeaus. Sie kollidierte anschließend mit einer 64-jährigen Radfahrerin, überquerte die Fahrbahn, den gegenüberliegenden Gehweg und durchbrach einen Zaun und kam auf dem dortigen Grundstück zum Stillstand. Die Radfahrerin wurde leicht verletzt. Die Verursacherin zog sich durch den Unfall schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus verbracht werden.