Unklare Rauchentwicklung

Einsatz | 26.09.2016 – 12:14 Uhr | Schulstraße, Platjenwerbe | Brandeinsatz

Zu einer unklaren Rauchentwicklung wurden die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe, Stendorf, Ihlpohl und Ritterhude sowie die Polizei alarmiert. Die Anwohner hatten Brandrauch in der Küche festgestellt und den Notruf gewählt. Alle Anwohner wurden durch die Feuerwehr zur eigenen Sicherheit geräumt und ins Freie verbracht.
Ein Trupp ging zur Erkundung unter Atemschutz mit einer Wärmebildkamera vor und stellte als Ursache schmelzendes Plastik auf einem eingeschalteten Elektroherd fest. Der Herd wurde ausgeschaltet und der Bereich belüftet.

Einsatzübung

Einsatz Nr. 22 | 27.04.2016 –20:07 Uhr | Riesstraße, Ritterhude | Feuer

Gegen 20:07 Uhr wurde Alarm für die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe, Stendorf und Ritterhude sowie für die Drehleiter aus Osterholz-Scharmbeck ausgelöst. Die Meldung lautete, dass Rauch aus einem altem Haus drang und  sich vermutlich noch mehrere Personen  in dem Haus aufhalten. Die ersten Trupps gingen sofort zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor, sodass die Lage bald unter Kontrolle war. Die Übung wurde erfolgreich abgearbeitet und die Sperrung der Riesstraße konnte bald wieder aufgehoben werden.

Regelmäßige Alarmübungen sind wichtig um die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren zu trainieren und zu prüfen. Unannehmlichkeiten für Anwohner und Verkehrsteilnehmer lassen sich leider nie gänzlich verhindern.

Gewässerverunreinigung

#Einsatz | 05.11.2015 – 11:35 Uhr | #Ritterhude | Gewässerverunreinigung

Am 05.11.2015 wurden die Ortfeuerwehren Ihlpohl, Lesumstotel-Werschenrege, Platjenwerbe und Ritterhude zu einer unklaren Gewässerverunreinigung alarmiert.
Nach der ersten Erkundung durch die Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass größere Mengen einer flüssigen Betonmaße durch die Kanäle in die Beek, die Hamme und im späteren Verlauf in die Lesum liefen. Diverse Lebewesen waren bereits verendet aufgrund der hohen Konzentration. Ursprung des Flüssigbeton war eine Baustelle, wo nicht mehr genutzte Rohre verfüllt wurden.
Nach der Ortung der Leckage wurde diese durch die Einsatzkräfte mittels eines Dichtkissens und diverser Sandsäcke abgedichtet. Des Weiteren wurden an den Sielen zur Hamme und auf der Hamme selber entsprechende Sperren gesetzt, hierfür und zur weiteren Erkundung wurde das Mehrzweckboot der FF Ritterhude alarmmäßig in Wasserhorst zu Wasser gelassen.

Die Maßnahmen erfolgten in enger Absprache mit den zuständigen Fachberatern der Gemeinde Ritterhude sowie die des Landkreises OHZ. Die Feuer- und Rettungsleitstelle Bremen sowie der Gefahrgutberater der Feuerwehr Bremen wurde entsprechend über die getroffenen Maßnahmen informiert.

Die Wehren waren mit ca. 35 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen sowie dem Mehrzweckboot im Einsatz und dauerte bis ca. 16:30 Uhr.

Pressemitteilung der Polizei

05.11.2015 – Ritterhuder Beeke durch Suspension verschmutzt

Mehrere Anwohner der Beeke stellten am Donnerstagmittag eine Verfärbung des Gewässers fest. Schnell stellte sich heraus, dass bei Arbeiten an einer alten Ablaufleitung unbeabsichtigt eine Suspension in die Beeke gelaufen war, was zu einem Fischsterben führte. Dieser Umstand führte einem größeren Einsatz von Landkreis Osterholz, Polizei und Feuerwehr.

Der Unfall passierte beim Verpressen der alten und nicht mehr in Betrieb befindlichen Ablaufleitung der Kläranlage Lintel in die Lesum. Zum Verfüllen eines Teilabschnitts oberhalb der Straße „An der Untermühle“ in Ritterhude wurden 42 cbm einer Suspension, die überwiegend aus Kalksteinmehl mit Anteilen von Flugasche und Zement besteht, in das Rohr eingebracht. Da das Rohr allerdings undicht war, gelangte in der Folge eine unbekannte Menge der Suspension über einen Graben und den Regenwasserkanal in die Ritterhuder Beeke und nachfolgend in Hamme und Lesum. Durch Abdichten des Zulaufs in den Regenwasserkanal wurde noch am Donnerstagmittag die Einleitung unterbunden.

Zu diesem Zeitpunkt war die Ritterhude Beeke auf einer Länge von ca. 670 m von der Straße „An der Untermühle“ bis zur Mündung in die Hamme von der Suspension weiß gefärbt und es kam in der Beeke zu einem Sterben einer größeren Anzahl von Fischen.
Laut vorliegender wasserhygienischer Beurteilung des Baustoffs durch das „Hygiene-Institut des Ruhrgebietes“ gilt der verwendete Baustoff „Mixxan 620 B“ aus wasserhygienischer Sicht als unbedenklich. Nach der Aushärtung gibt er keine Schadstoffe ab. Für Fische und andere Gewässerorganismen ist insbesondere das basische Verhalten der Suspension vor der Aushärtung von Bedeutung, der pH-Wert beträgt ca. 11, was zum Fischsterben führte.

Am Freitag fand ein Ortstermin unter Beteiligung eines Gutachters vom Limnologischen Institut Dr. Nowak statt. Der pH-Wert betrug einen Tag nach dem Vorfall 8,2 – ein leicht erhöhter, aber für die Gewässerfauna unbedenklicher Wert. Auf dem Gewässergrund hatte sich mit Ausnahme der strömungsintensiven Mittelrinne durchgehend ein Belag der Suspension niedergeschlagen. Das auf dem Boden lagernde Material trennt das für Kleinorganismen, z.B. Junglarven von Insekten oder auch Fischen, wichtige Lückensystem vom Wasserkörper ab und hat möglicherweise zum Absterben der Bewohner geführt. Auch die vor wenigen Jahren vom Angelverein in das Gewässer eingebrachten Kiesbänke als Laichsubstrat für Meerforellen sind betroffen.

Das Institut entnahm Wasserproben und wird diese auf Schadstoffe untersuchen. Zudem erfolgt in der kommenden Woche eine Bestandsaufnahme der wirbellosen Gewässerorganismen oberhalb der Verunreinigung und im kontaminierten Abschnitt. Nach Vorlage der Ergebnisse wird das weitere Vorgehen zur Sanierung festgelegt. Aktuell besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Wie schnell es gelingt, das Gewässer zu reaktivieren, kann noch nicht abgeschätzt werden. Auf die Gewässer Hamme und Lesum hat die Verunreinigung nach dem derzeitigen Stand aufgrund der starken Verdünnung und der strömungsbedingten Verwirbelungen keine relevanten Auswirkungen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68441/3168319

Gasaustritt nach Baggerarbeiten

Einsatz | Nr. 89 | 12.09.2015 – 13:40 Uhr | Platjenwerbe | Gasaustritt

Bei Baggerarbeiten wurde eine Gasleitung getroffen. Die alarmierten Feuerwehren aus Platjenwerbe, Ihlpohl und Ritterhude sicherten den Bereich ab. Die Anwohner wurden evakuiert und betreut. Gleichzeitig ging ein Trupp unter Atemschutz vor, um in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Osterholz das Gasleck zu schließen. Anschließend konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Häuser.

Hilflose Person

Einsatz | Nr. 42 | 01.06.2015 – 22:22 Uhr | Ihlpohl | Nottüröffnung

Über den Notruf 112 wurde der Leitstelle Bremerhaven eine vermutlich hilflose Person gemeldet. Um dem Rettungsdienst schnellstmöglich Zugang zum Patienten zu verschaffen, wurden gleichzeitig die Ortsfeuerwehren Ihlpohl, Platjenwerbe und Ritterhude alarmiert. Die Person wurde wohlauf angetroffen, somit war kein Einsatz für die Feuerwehr erforderlich.

Trotzdem bleibt das Motto bestehen: „Lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig.“

Allgemeine Anmerkung: Da die Feuerwehr nie weiß, was sie an den Einsatzstellen erwartet, wird anfangs oft ein größerer Kräfteeinsatz gefahren. Das bedeutet dann, dass oft mehrere Feuerwehren alarmiert werden, um zum Beispiel eine Nottüröffnung durchzuführen. Bei unansprechbaren Personen in Wohnhäusern könnte ein technischer Defekt an einer Heizung vorliegen, sodass giftiges Gas wie Kohlenstoffmonoxid sich in der Wohnung ausgebreitet hat. Dies macht dann einen sofortigen Einsatz von außenluftunabhängigen Atemschutz erforderlich. Um dafür genügend Personal sofort an der Einsatzstelle bereit zu haben, sind mehrere Feuerwehren notwendig.

Rauchmelder in Wohnhaus ausgelöst

Einsatz | Nr. 40 | 26.05.2015 – 10:25 Uhr | Platjenwerbe | Privater Rauchwarnmelder

Anwohner meldeten der Leitstelle einen ausgelösten Rauchmelder in einem Wohnhaus. Da die Lage zunächst Unklar war, wurden die Ortsfeuerwehren Platjenwerbe, Ihlpohl, Stendorf und Ritterhude alarmiert. Nach Erkundung des Wohnhauses wurde kein Feuer festgestellt, sodass die Feuerwehr wieder einrücken konnte.

Brandmeldeanlage

+Einsatz+
Nr. 36
13.05.2015 – 18:34 Uhr
Ihlpohl
Brandmeldeanlage

Bei einem großen Industriebetrieb in Ihlpohl löste die Brandmeldeanlage aus. Alarmiert wurden daraufhin die Ortsfeuerwehren Ihlpohl, Platjenwerbe und Ritterhude. Durch den Einsatzleiter der Of Ihlpohl wurde die Lage erkundet und kein Feuer festgestellt.

Feuer: Wohnhaus

+Einsatz+
Nr. 06
18.01.2015 – 18:57 Uhr
Richtweg, Ritterhude

Gegen 19 Uhr alarmierte die Leitstelle zu einem Küchenbrand in den Richtweg in Ritterhude. Die Anwohner wurden durch ein Feuerwehrmitglied, was am Einsatzort vorbei kam, evakuiert. Kurz nach dem die ersten Fahrzeuge dann den Richtweg erreicht hatten, zündete das Wohnhaus komplett durch. Schnell wurde mit einem massiven Löschangriff begonnen und parallel das Reetdachhaus direkt gegenüber mit Strahlrohren geschützt. Das Wohnhaus brannte komplett aus. Alle anderen Häuser konnten geschützt werden. Die Anwohner kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Es waren die komplette Gemeindefeuerwehr (Ihlpohl, Lesumstotel-Werschenrege, Platjenwerbe, Ritterhude und Stendorf), die Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck, das DRK, die Polizei sowie die Stadt- und Gemeindewerke mit über 90 Kräften im Einsatz. Wir bedanken uns bei den Anwohnern für die Versorgung mit kalten und warmen Getränken sowie für das Verständnis, dass wir zur Brandbekämpfung auch umliegende Grundstücke nutzen müssen.

Video-Quelle: NonstopNews

Nottüröffnung und Verkehrsunfall

Heute (26. Juli 2014) wurde die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude zu zwei Einsätzen gerufen. Um 10:39 Uhr alarmierte die Leitstelle Bremerhaven die Freiwilligen Feuerwehren Platjenwerbe, Ihlpohl und Ritterhude zu einer Nottüröffnung für den Rettungsdienst.

Auf der Rückfahrt vom ersten Einsatz wurden wir zu einem Verkehrsunfall gerufen. Da das Tanklöschfahrzeug gerade in der Nähe war, fuhr dieses direkt zum Einsatzort. Ein PKW war von der Straße abgekommen und hatte dann einen massiven Stahlzaun durchschlagen. Hier unterstützten wir den Rettungsdienst bei der Rettung der PKW-Fahrerin und nahmen anschließend ausgelaufene Betriebsstoffe wie Getriebeöl und Kraftstoff auf, um die Umwelt zu schützen.

Bericht bei NonstopNews

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Verden / Osterholz

Schwerer Verkehrsunfall. Ritterhude. Eine 85 Jahre alte Vekehrsteilnehmerin verursachte am Samstagvormittag einen schweren Verkehrsunfall auf der Riessstraße in Ritterhude. Beim Ausfahren vom Parkplatz eines dortigen Verbrauchermarktes auf die Riesstraße, gab sie aus unbekannten Gründen plötzlich Vollgas und fuhr geradeaus. Sie kollidierte anschließend mit einer 64-jährigen Radfahrerin, überquerte die Fahrbahn, den gegenüberliegenden Gehweg und durchbrach einen Zaun und kam auf dem dortigen Grundstück zum Stillstand. Die Radfahrerin wurde leicht verletzt. Die Verursacherin zog sich durch den Unfall schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus verbracht werden.

Die Gemeindefeuerwehr Ritterhude

Oktober 2013: Insgesamt 159 Feuerwehrleute, darunter sieben Frauen retten, löschen, bergen und schützen in Ritterhude. Die Gemeindefeuerwehr besteht aus den fünf Ortswehren Ritterhude, Ihlpohl, Platjenwerbe, Stendorf und Werschenrege/Lesumstotel, die sich gegenseitig ergänzen.

Im letzten Jahr bewältigten die Kameraden 186 Einsätze, in diesem Jahr waren es schon 147. Vom Brand im Toom-Baumarkt oder in der Gaststätte Circus-Circus bis hin zum Busunfall mit Schulkindern oder dem Gefahrguteinsatz, bei dem eine zunächst unbekannte Substanz sich als Pfefferspray im Kinderwagen erwies – die Szenarien waren vielfältig. Wer kommt, wenn werktags um zehn Uhr morgens die Sirene heult? „Passiert ein schwerer Unfall oder bricht ein großer Brand aus, alarmieren wir heutzutage zwei bis drei unserer fünf Ortsfeuerwehren, damit auch bestimmt genügend Helfer rechtzeitig vor Ort sind“ sagt Gemeindebrandmeister Jochem Pieper.

Je nach Schadenslage sind Pressluftgeräteträger oder andere Spezialisten erforderlich. Deshalb ist beim Disponenten in der Bremerhavener Leitstelle eine Alarm- und Ausrückordnung hinterlegt. So hat die Wehr Platjenwerbe einen Lichtmastanhänger (6000 Watt), mit den sich die Gefahrenstelle nachts taghell ausleuchten lässt. Muss gepumpt werden, wird der Lenzanhänger aus Lesumstotel angefordert. Ein Rettungsboot wartet in der Ritterhuder Zentrale auf Einsätze. Über einen Wasserwerfer Marke Eigenbau verfügt die Stendorfer Wehr. Bei Hilfeleistungen im Bereich der Autobahn hat die Ihlpohler Feuerwehr die meiste Erfahrung.

Nur 12 Minuten dürfen vergehen vom Telefonanruf bis zum Eintreffen der Feuerwehr am Ort des Geschehens. Ein Koordinierungskonzept legt fest, in welchem Radius die Ortswehren ausrücken. „Der Weg ist nicht diskutierbar. Wenn die Helfer am Feuerwehrhaus eingetroffen sind und noch 4,5 Minuten, um zum Einsatzort zu fahren. Deshalb ist eine gleichmäßige Verteilung der Wehren im Ort so wichtig. Damit die Wege kurz bleiben, können wir auf keines der fünf Feuerwehrhäuser in der Gemeinde verzichten“ weiß Jochem Pieper.

Der Nachwuchs trifft sich zweimal wöchentlich in der Jugendfeuerwehr. Insgesamt 33 Kindern zwischen zehn und 16 Jahren bringt Gemeindejugendfeuerwehrwart Oliver Korte die Anfangsgründe des Rettungswesens bei. Dabei kommen die Kameradschaft und der Spaß an der Sache nicht zu kurz. Jochem Pieper und alle fünf Ortsbrandmeister freuen sich besonders darüber, dass im November in Ihlpohl die zweite Jugendfeuerwehr mit 18 Jungen und Mädchen an den Start geht. Nachwuchs wird immer gesucht, nicht nur in der Jugendfeuerwehr. „Freiwilligkeit und ein Mindestmaß an Fitness sind die Mindestanforderungen.

Wir nehmen auch gern Seiteneinsteiger“ sagt Frank Schiefner, Ortsbrandmeister in Werschenrege/Lesumtotel. Zwischen 16 und 63 Jahren kann man dieses Ehrenamt ausfüllen. Danach folgt die Altersabteilung, in der die Geselligkeit gepflegt wird. Die Ihlpohler Alterskameraden sind zum Beispiel berühmt für ihre Eintopfsuppen, die sie bei diversen Festen aus der Gulaschkanone servieren. (Ilse Okken)