Ölspur

Einsatz Nr. 5 | 17.01.2016 – 11:19 Uhr | Ritterhude | Ölspur

Durch den in der Ringstraße stationierten Rettungsdienst wurde eine Ölspur auf der Bremer Landstraße und Ringstraße gemeldet. Diese wurde von der Ortsfeuerwehr Ritterhude mit Ölbindemittel abgestreut.

Tragehilfe

Einsatz Nr. 4 | 04.01.2016 – 21:17 Uhr | Ritterhude | Tragehilfe

Der Rettungsdienst forderte die Feuerwehr zur Unterstützung an.

Diebe: Neue Masche

Mit der Einführung der Rauchwarnmelderpflicht in Niedersachsen ergibt sich für Diebe eine neue Möglichkeit um  Bürgerinnen und Bürger zu bestehlen. An der Haustür geben sich die Diebe nun als Angehörige der Feuerwehr oder Behörden aus. Diese wollen dann das Haus oder die Wohnung betreten, um die Rauchwarnmelderpflicht zu überprüfen. Verwehren Sie diesen Personen unbedingt den Eintritt und rufen Sie die Polizei unter der Rufnummer 110.

Dazu eine Pressemitteilung der Polizei Stade:

Stade (ots) – Derzeit häufen sich bei der Polizei die Meldungen von aufmerksamen besorgten Bürgerinnen und Bürgern, die auf ihrem Smartphone Ankündigungen erhalten, dass bei ihnen Rauchmelderüberprüfungen durchgeführt werden sollen und das dazu demnächst Personen an der Haustür melden würden.

Die Polizei geht davon aus, dass dies als Vorbereitungshandlung für mutmaßliche Einschleichdiebe zu werten ist, die auf diese Art und Weise in Häuser und Wohnungen gelangen wollen, um dann dort im unbeobachteten Moment Bargeld und Wertsachen zu entwenden.

Weder Feuerwehrleute noch andere Beauftragte kommen ins Haus, um die Rauchmelderpflicht ab dem 01.01.2016 zu überprüfen.

Es wird dringend davon abgeraten, auf derartige Meldungen einzugehen und fremde Personen ins Haus zu lassen, im Zweifelsfall sollte beim Antreffen sofort die Polizei auch über Notruf 110 informiert werden, die dann die Personen einer Überprüfung unterziehen wird.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auch auf ihre Nachbarn zu achten und gerade ältere Bewohnerinnen und Bewohner auf dieses neue Phänomen hinzuweisen.

Quelle: Polizei Stade

Neujahr 2016

Einsatz Neujahr 2016

Einsatz 1 | 01.01.2016 – 00:33 Uhr | Hinter den Höfen, Ritterhude | Kleinbrand

Ein brennender Baum mit angrenzender Hecke wurde der Leitstelle Bremerhaven gemeldet. Die alarmierte Ortsfeuerwehr Ritterhude führte Nachlöscharbeiten durch, da das Feuer bei Eintreffen bereits erloschen war.

Einsatz 2 | 01.01.2016 – 00:33 Uhr | Am großen Geeren, Ritterhude | Kleinbrand

Auf der Anfahrt zu Einsatz Nr. 1 wurde ein brennender Altkleidercontainer festgestellt. Das ebenfalls anrückende Tanklöschfahrzeug wurde dann diesem Einsatz zugeordnet . Mit dem Schnellangriff wurde das Feuer gelöscht.

Einsatz 3 | 01.01.2016 – 01:08 Uhr | Val-de-Reuil-Straße, Ritterhude | Kleinbrand

Gerade als die ersten beiden Einsätze abgearbeitet waren, kam über Funk von der Leitstelle ein neuer Einsatzauftrag. In der Val-de-Reuil-Straße brannte ein Adventskranz in einer Wohnung. Ein Trupp löschte mittels eines Kohlendioxid-Feuerlöschers den Brand. Anschließend wurde die Wohnung druckbelüftet.

Jahresrückblick 2015

Im Jahr 2015 hatte die Ortsfeuerwehr Ritterhude 107 Einsätze abzuarbeiten. Darunter waren viele kleine Einsätze, aber auch ein Großbrand und ein schwerer Verkehrsunfall.
Gleich im Januar brannte ein Wohnhaus bis auf die Grundmauern nieder. Im Einsatz waren dabei mehr als 100 Feuerwehrleute und weitere Kräfte von DRK, Polizei und Gemeinde.

Ein Montag im Februar bescherte der Ortsfeuerwehr gleich vier Einsätze an einem Tag. Darunter zwei Brand- und zwei Hilfeleistungseinsätze.
Ende März wütete Orkan Niklas über Deutschland und sorgte für fünf Einsätze in Ritterhude.

Im Juli verunglückte ein junger Mann auf der L135 (alte B6) tödlich. Er kam mit seinem PKW von der Straße ab und prallte gegen einen Baum.
Mitte August öffnete der Himmel seine Schleusen und überflutete Alt-Ritterhude mit extremen Regen innerhalb kürzester Zeit. 14 Einsatzstellen waren hier abzuarbeiten. Darunter viele vollgelaufene Keller.

Wie jedes Jahr wurde am ersten Wochenende im September das Hammefest durch die Feuerwehr Ritterhude begleitet. Hier gab es mehrere kleine Hilfeleistungen und natürlich die Absicherung des Höhenfeuerwerkes.

Im November wurde die Ritterhuder Beeke durch Flüssigbeton stark verschmutzt. Hier wurde Gefahrgutalarm ausgelöst und vier der fünf Ortsfeuerwehren waren im Einsatz.

Während des jährlichen Laternenumzuges der Grundschule Jahnstraße wurde die Feuerwehr zu einer brennenden Lokomotive alarmiert. Das Feuer wurde durch den Lokführer bekämpft, sodass wir nur noch Nachlöscharbeiten durchführen mussten.

Somit wurden im Jahr 2015 circa 1700 Einsatzstunden durch die 50 Mitglieder der Ortsfeuerwehr Ritterhude abgeleistet. Dazu kommen noch mehr als 3500 Stunden für Dienste/Ausbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Fahrzeugpflege und Wartung, Verwaltung und die vielzähligen anderen Aufgaben. Die Einsatzzahlen und Belastungen der Einsatzkräfte steigen stetig an, jedoch ist jeder von uns höchst motiviert, auch im Jahr 2016 Hilfe zu leisten.

Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften für die starke Zusammenarbeit und bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Anerkennung und den Rückhalt in der Gemeinde.

Ihnen allen wünschen wir ein glückliches Jahr 2016!

Osterholzer Kreisblatt: Jederzeit einsatzbereit

Das Osterholzer Kreisblatt stellt in der Reihe „Mein Verein“ Menschen vor, die sich aktiv in Vereinen oder anderweitig ehrenamtlich engagieren. Für die Ausgabe vom 22. November 2015 wurde unser Feuerwehrmitglied und Gruppenführer Oliver Korte von der Journalistin Kim Wengoborski interviewt.

Interview Osterholzer Kreisblatt

Gasausströmung

Einsatz 106 | 20.12.2015 – 18:02 Uhr | Am Mönkhof, Ritterhude | Gasausströmung

Eine Anwohnerin hatte den Notruf 112 gewählt, da sie Gasgeruch festgestellt hatte. Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehren Lesumstotel-Werschenrege, Ihlpohl und Ritterhude, sowie der Rettungsdienst, der Organisationsleiter Rettungsdienst, ein Leitender Notarzt, die Polizei und die Stadtwerke alarmiert.

Die Feuerwehr evakuierte die Anwohner, sperrte das Gebiet weiträumig ab und ging mit mehreren Atemschutztrupps zur Erkundung vor. Durch den Rettungsdienst und die Feuerwehr wurden die  Anwohner betreut.

Nach kurzer Zeit konnte die Evakuierung und alle weiteren Maßnahmen abgebrochen werden, da die Ursache des Gasgeruch festgestellt wurde: Es handelte sich um stark riechende Kochdämpfe.

Elektrolokomotive brennt

#Einsatz Nr. 99 | 06.11.2015 – 19:30 Uhr | Ritterhude | Feuer

Eine Eletrolok fing im Maschinenraum Feuer. Der Lokführer hielt daraufhin den in Richtung Bremerhaven fahrenden Güterzug in höhe des Gewerbegebietes Böcklerallee an. Die Lok wurde durch einen Trupp unter Atemschutz erkundet. Das Feuer war bereits durch den Lokführer bekämpft wurden. Dieser hatte dabei vermutlich giftige Rauchgase eingeatmet und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzstelle wurde dem Notfallmanager der DB übergeben und alle Kräfte konnten wieder einrücken.

Im Einsatz waren unter anderem:
Ortsfeuerwehr Ihlpohl + Ritterhude
Bundespolizei
Notfallmanager DB
DRK SEG
Rettungsdienst

Gewässerverunreinigung

#Einsatz | 05.11.2015 – 11:35 Uhr | #Ritterhude | Gewässerverunreinigung

Am 05.11.2015 wurden die Ortfeuerwehren Ihlpohl, Lesumstotel-Werschenrege, Platjenwerbe und Ritterhude zu einer unklaren Gewässerverunreinigung alarmiert.
Nach der ersten Erkundung durch die Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass größere Mengen einer flüssigen Betonmaße durch die Kanäle in die Beek, die Hamme und im späteren Verlauf in die Lesum liefen. Diverse Lebewesen waren bereits verendet aufgrund der hohen Konzentration. Ursprung des Flüssigbeton war eine Baustelle, wo nicht mehr genutzte Rohre verfüllt wurden.
Nach der Ortung der Leckage wurde diese durch die Einsatzkräfte mittels eines Dichtkissens und diverser Sandsäcke abgedichtet. Des Weiteren wurden an den Sielen zur Hamme und auf der Hamme selber entsprechende Sperren gesetzt, hierfür und zur weiteren Erkundung wurde das Mehrzweckboot der FF Ritterhude alarmmäßig in Wasserhorst zu Wasser gelassen.

Die Maßnahmen erfolgten in enger Absprache mit den zuständigen Fachberatern der Gemeinde Ritterhude sowie die des Landkreises OHZ. Die Feuer- und Rettungsleitstelle Bremen sowie der Gefahrgutberater der Feuerwehr Bremen wurde entsprechend über die getroffenen Maßnahmen informiert.

Die Wehren waren mit ca. 35 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen sowie dem Mehrzweckboot im Einsatz und dauerte bis ca. 16:30 Uhr.

Pressemitteilung der Polizei

05.11.2015 – Ritterhuder Beeke durch Suspension verschmutzt

Mehrere Anwohner der Beeke stellten am Donnerstagmittag eine Verfärbung des Gewässers fest. Schnell stellte sich heraus, dass bei Arbeiten an einer alten Ablaufleitung unbeabsichtigt eine Suspension in die Beeke gelaufen war, was zu einem Fischsterben führte. Dieser Umstand führte einem größeren Einsatz von Landkreis Osterholz, Polizei und Feuerwehr.

Der Unfall passierte beim Verpressen der alten und nicht mehr in Betrieb befindlichen Ablaufleitung der Kläranlage Lintel in die Lesum. Zum Verfüllen eines Teilabschnitts oberhalb der Straße „An der Untermühle“ in Ritterhude wurden 42 cbm einer Suspension, die überwiegend aus Kalksteinmehl mit Anteilen von Flugasche und Zement besteht, in das Rohr eingebracht. Da das Rohr allerdings undicht war, gelangte in der Folge eine unbekannte Menge der Suspension über einen Graben und den Regenwasserkanal in die Ritterhuder Beeke und nachfolgend in Hamme und Lesum. Durch Abdichten des Zulaufs in den Regenwasserkanal wurde noch am Donnerstagmittag die Einleitung unterbunden.

Zu diesem Zeitpunkt war die Ritterhude Beeke auf einer Länge von ca. 670 m von der Straße „An der Untermühle“ bis zur Mündung in die Hamme von der Suspension weiß gefärbt und es kam in der Beeke zu einem Sterben einer größeren Anzahl von Fischen.
Laut vorliegender wasserhygienischer Beurteilung des Baustoffs durch das „Hygiene-Institut des Ruhrgebietes“ gilt der verwendete Baustoff „Mixxan 620 B“ aus wasserhygienischer Sicht als unbedenklich. Nach der Aushärtung gibt er keine Schadstoffe ab. Für Fische und andere Gewässerorganismen ist insbesondere das basische Verhalten der Suspension vor der Aushärtung von Bedeutung, der pH-Wert beträgt ca. 11, was zum Fischsterben führte.

Am Freitag fand ein Ortstermin unter Beteiligung eines Gutachters vom Limnologischen Institut Dr. Nowak statt. Der pH-Wert betrug einen Tag nach dem Vorfall 8,2 – ein leicht erhöhter, aber für die Gewässerfauna unbedenklicher Wert. Auf dem Gewässergrund hatte sich mit Ausnahme der strömungsintensiven Mittelrinne durchgehend ein Belag der Suspension niedergeschlagen. Das auf dem Boden lagernde Material trennt das für Kleinorganismen, z.B. Junglarven von Insekten oder auch Fischen, wichtige Lückensystem vom Wasserkörper ab und hat möglicherweise zum Absterben der Bewohner geführt. Auch die vor wenigen Jahren vom Angelverein in das Gewässer eingebrachten Kiesbänke als Laichsubstrat für Meerforellen sind betroffen.

Das Institut entnahm Wasserproben und wird diese auf Schadstoffe untersuchen. Zudem erfolgt in der kommenden Woche eine Bestandsaufnahme der wirbellosen Gewässerorganismen oberhalb der Verunreinigung und im kontaminierten Abschnitt. Nach Vorlage der Ergebnisse wird das weitere Vorgehen zur Sanierung festgelegt. Aktuell besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Wie schnell es gelingt, das Gewässer zu reaktivieren, kann noch nicht abgeschätzt werden. Auf die Gewässer Hamme und Lesum hat die Verunreinigung nach dem derzeitigen Stand aufgrund der starken Verdünnung und der strömungsbedingten Verwirbelungen keine relevanten Auswirkungen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68441/3168319

Tragehilfe Rettungsdienst

Einsatz | 07.10.2015 – 09:20 Uhr | Ritterhude | Tragehilfe Rettungsdienst

Von der Leitstelle Bremerhaven wurde die FF Ritterhude heute Morgen alarmiert, um den Rettungsdienst zu unterstützen. Ein übergewichtiger Patient musste aus dem 2. OG in den Rettungswagen gebracht werden. Vor Ort stellte sich heraus, dass das Gebäude keine Rettung durch das Treppenhaus oder den Fahrstuhl zuließ. Der ersteintreffende Gruppenführer entschloss sich, die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck und den Rüstwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) alarmieren zu lassen. Mittels dieser Fahrzeuge sollte die Person über den Balkon gehoben werden. Parallel sicherte die Polizei die Einsatzstelle ab und sperrte die Straße. Der Rüstwagen wurde mit seinem Kran vor dem Gebäude positioniert und die Person, mittels einer speziellen Trage (Korbtrage), über den Balkon auf Straßenniveau gehoben.  So konnte eine sehr schonende Rettung durchgeführt werden.

Beteiligte Organisationen:

Rettung einer Person mit Rüstwagen Kran Rettung einer Person mit Rüstwagen Kran