Ölspur und BMA

Am Samstag Abend, kurz vor der typischen Abendbrotzeit, wurden die Freiwillige Feuerwehr Schwanewede und Ritterhude zu einem Einsatz alarmiert. Auf der Bundesautobahn 27 hatte ein PKW Betriebsstoffe verloren. Die Feuerwehren wurden alarmiert um den nachfolgenden Verkehr zu sichern und die Betriebsstoffe umweltgerecht aufzunehmen.

Auf der Anfahrt zum ersten Einsatzort wurde die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude jedoch zu einem anderen Einsatz gerufen. Die FFW Schwanewede übernahm alleine den Einsatz auf der Autobahn und die FFW Ritterhude fuhr den neuen Einsatzort an. Dort war bei einem Industriebetrieb die Brandmeldeanlage (BMA) ausgelöst.

Kurze Zeit später, nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm aufgrund von hohen Raumtemperaturen handelte.

In der Sommerzeit können, bedingt durch die hohen Außentemperaturen, Fehlalarme schneller entstehen.

Nach dem die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ritterhude abgerückt waren und im Feuerwehrhaus eintrafen, wurden sie erneut zu dem gleichen Industriebetrieb alarmiert. Wieder hatte die Brandmeldeanlage aufgrund der hohen Raumtemperatur ausgelöst. Die Feuerwehr muss jedes mal nach auslösen einer Brandmeldeanlage den Einsatzort mit „Alarm“ anfahren, da erst vor Ort durch die Feuerwehr ein wirkliches Feuer ausgeschlossen werden kann.

Auch wenn bei Betrieben die Brandmeldeanlage  öfters falsch Auslöst, verhält sich die Feuerwehr als würde ein wirkliches Feuer brennen. Jedes mal rüsten sich die Einsatzkräfte auf der Anfahrt im Fahrzeug mit schwerem Atemschutz aus und die Maschinisten fahren unter höchster Konzentration und Sorgfalt mit Blaulicht und Folgetonhorn zum Einsatzort. Egal ob um 4:00 Uhr Nachts oder 12 Uhr Mittags!

Einsatz: Bahn

Heute (05.08.2014) gegen 23.06 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ihlpohl und Ritterhude zu einem Einsatz am Bahnübergang Eickhof alarmiert. Die Polizei hatte eine Meldung der Deutschen Bahn Nordwest Bahn erhalten, eine Person sei von einem Zug erfasst worden. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Bremen, der Polizei und der Bundespolizei wurde das Bahngleis nach der Person abgesucht um diese zu retten. Unteranderem wurde ein Polizeihubschrauber und Suchhunde der Polizei eingesetzt. Nachdem die Suche im Bereich Ritterhude negativ verlief, beendeten die Kräfte der FFW Ritterhude den Einsatz.

Update (06.08.2014):

Mittlerweile wird nicht mehr davon ausgegangen, dass es sich um eine Person handelte, da auch an dem Zug keine Spuren für einen Aufprall oder Unfall gefunden worden.

Weitere Informationen:
Weser Kurier

Nottüröffnung und Verkehrsunfall

Heute (26. Juli 2014) wurde die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude zu zwei Einsätzen gerufen. Um 10:39 Uhr alarmierte die Leitstelle Bremerhaven die Freiwilligen Feuerwehren Platjenwerbe, Ihlpohl und Ritterhude zu einer Nottüröffnung für den Rettungsdienst.

Auf der Rückfahrt vom ersten Einsatz wurden wir zu einem Verkehrsunfall gerufen. Da das Tanklöschfahrzeug gerade in der Nähe war, fuhr dieses direkt zum Einsatzort. Ein PKW war von der Straße abgekommen und hatte dann einen massiven Stahlzaun durchschlagen. Hier unterstützten wir den Rettungsdienst bei der Rettung der PKW-Fahrerin und nahmen anschließend ausgelaufene Betriebsstoffe wie Getriebeöl und Kraftstoff auf, um die Umwelt zu schützen.

Bericht bei NonstopNews

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Verden / Osterholz

Schwerer Verkehrsunfall. Ritterhude. Eine 85 Jahre alte Vekehrsteilnehmerin verursachte am Samstagvormittag einen schweren Verkehrsunfall auf der Riessstraße in Ritterhude. Beim Ausfahren vom Parkplatz eines dortigen Verbrauchermarktes auf die Riesstraße, gab sie aus unbekannten Gründen plötzlich Vollgas und fuhr geradeaus. Sie kollidierte anschließend mit einer 64-jährigen Radfahrerin, überquerte die Fahrbahn, den gegenüberliegenden Gehweg und durchbrach einen Zaun und kam auf dem dortigen Grundstück zum Stillstand. Die Radfahrerin wurde leicht verletzt. Die Verursacherin zog sich durch den Unfall schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus verbracht werden.

Einsatz: Küchenbrand

Mann bei Küchenbrand schwerverletzt

Ritterhude (hc). Aus dem Schlaf gerissen wurde am Donnerstagabend,
gegen 21:45 Uhr, ein 78 Jahre alter Mann aus Ritterhude, als er aus
der Küche seines Hauses in der Stader Landstraße einen hellen
Lichtschein wahrnahm. In der Küche stellte der Mann bis zur Decke
schlagende Flammen fest. Als eigene Löschversuche scheiterten,
alarmierte das Opfer Feuerwehr und Polizei. Anschließend gelang es
ihm, trotz seiner schweren Verletzungen durch eingeatmete Rauchgase,
das Haus zu verlassen. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Etwa
50 Einsatzkräften der Feuerwehren Ihlpohl, Ritterhude und Lesumstotel
gelang es, das Feuer in der Küche zu löschen. Für die Dauer der
Löscharbeiten musste die B 74 gesperrt werden. Der Schaden in der
Wohnung beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Die Brandursache indes ist
noch unklar. Der Brandort wurde durch die Beamten des
Polizeikommissariats Osterholz beschlagnahmt. Der Ermittlungsdienst
wird am Folgetag den Brandort untersuchen. Das Haus ist durch die
Brandzehrungen und die Löscharbeiten unbewohnbar.

 

Quelle: Polizeiinspektion Verden / Osterholz

Nordwestbahn

Freiwillige Feuerwehr Ritterhude besichtigt Eisenbahnverkehrsunternehmen

Am 8. April 2014 besuchten wir dieNordWestBahn in Bremerhaven.
Bei dem Ausbildungsdienst ging es darum im Notfall sicher Hilfeleisten zu können, da Bahnanlagen und Züge ein besonderes Gefahrenpotential bieten. Wir wurden in die Sicherheitssysteme eingewiesen und durften sogar einmal einen Zug fahren.

Wir bedanken uns bei der NordWestBahn für diesen informativen Abend!

Feuermeldung

Am späten Abend des 15. März 2014 klingelte ein Bürger am Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Ritterhude. Zufällig waren gerade zwei Feuerwehrkameraden im Feuerwehrhaus. Diesen berichtete der besorgte Mitbürger über Feuerschein, den er von der Stendorfer Straße aus wahrgenommen hatte. Sofort machten sich die Feuerwehrkameraden zum beschriebenen Ort auf. Dort angekommen konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Feuer um ein genehmigtes Nutzfeuer handelte.

Da es sich bei der Feuerwehr Ritterhude um eine reine Freiwilligen-Feuerwehr handelt, ist das Feuerwehrhaus nicht ständig besetzt. Erst bei einer Alarmierung nach einem Notruf machen sich die Feuerwehrfrauen und -männer auf den Weg zur Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude weist deshalb ausdrücklich darauf, hin bei Feuer oder anderen Notfällen umgehend den Notruf 112 zu wählen.

Einsatzübung

Heute fand in der Windmühlenstraße eine Übung der Ritterhuder Ortsfeuerwehr statt. Dies geschieht in regelmäßigen Abständen, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein.

Neues Fahrzeug für Feuerwehr

Die Feuerwehr Ritterhude erhält einen neuen Schlauchwagen Katastrophenschutz (SW-KatS)

Am Montag den 02. Dezember 2013 machte sich eine Abordnung der FFW Ritterhude auf den Weg nach Bonn Dransdorf um den neuen SW-KatS abzuholen. Das Fahrzeug stammt aus dem Beschaffungsplan des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Insgesamt wurden 16 dieser SW-KatS beschafft und an die Bundesländer verteilt. „Neues Fahrzeug für Feuerwehr“ weiterlesen

Die Gemeindefeuerwehr Ritterhude

Oktober 2013: Insgesamt 159 Feuerwehrleute, darunter sieben Frauen retten, löschen, bergen und schützen in Ritterhude. Die Gemeindefeuerwehr besteht aus den fünf Ortswehren Ritterhude, Ihlpohl, Platjenwerbe, Stendorf und Werschenrege/Lesumstotel, die sich gegenseitig ergänzen.

Im letzten Jahr bewältigten die Kameraden 186 Einsätze, in diesem Jahr waren es schon 147. Vom Brand im Toom-Baumarkt oder in der Gaststätte Circus-Circus bis hin zum Busunfall mit Schulkindern oder dem Gefahrguteinsatz, bei dem eine zunächst unbekannte Substanz sich als Pfefferspray im Kinderwagen erwies – die Szenarien waren vielfältig. Wer kommt, wenn werktags um zehn Uhr morgens die Sirene heult? „Passiert ein schwerer Unfall oder bricht ein großer Brand aus, alarmieren wir heutzutage zwei bis drei unserer fünf Ortsfeuerwehren, damit auch bestimmt genügend Helfer rechtzeitig vor Ort sind“ sagt Gemeindebrandmeister Jochem Pieper.

Je nach Schadenslage sind Pressluftgeräteträger oder andere Spezialisten erforderlich. Deshalb ist beim Disponenten in der Bremerhavener Leitstelle eine Alarm- und Ausrückordnung hinterlegt. So hat die Wehr Platjenwerbe einen Lichtmastanhänger (6000 Watt), mit den sich die Gefahrenstelle nachts taghell ausleuchten lässt. Muss gepumpt werden, wird der Lenzanhänger aus Lesumstotel angefordert. Ein Rettungsboot wartet in der Ritterhuder Zentrale auf Einsätze. Über einen Wasserwerfer Marke Eigenbau verfügt die Stendorfer Wehr. Bei Hilfeleistungen im Bereich der Autobahn hat die Ihlpohler Feuerwehr die meiste Erfahrung.

Nur 12 Minuten dürfen vergehen vom Telefonanruf bis zum Eintreffen der Feuerwehr am Ort des Geschehens. Ein Koordinierungskonzept legt fest, in welchem Radius die Ortswehren ausrücken. „Der Weg ist nicht diskutierbar. Wenn die Helfer am Feuerwehrhaus eingetroffen sind und noch 4,5 Minuten, um zum Einsatzort zu fahren. Deshalb ist eine gleichmäßige Verteilung der Wehren im Ort so wichtig. Damit die Wege kurz bleiben, können wir auf keines der fünf Feuerwehrhäuser in der Gemeinde verzichten“ weiß Jochem Pieper.

Der Nachwuchs trifft sich zweimal wöchentlich in der Jugendfeuerwehr. Insgesamt 33 Kindern zwischen zehn und 16 Jahren bringt Gemeindejugendfeuerwehrwart Oliver Korte die Anfangsgründe des Rettungswesens bei. Dabei kommen die Kameradschaft und der Spaß an der Sache nicht zu kurz. Jochem Pieper und alle fünf Ortsbrandmeister freuen sich besonders darüber, dass im November in Ihlpohl die zweite Jugendfeuerwehr mit 18 Jungen und Mädchen an den Start geht. Nachwuchs wird immer gesucht, nicht nur in der Jugendfeuerwehr. „Freiwilligkeit und ein Mindestmaß an Fitness sind die Mindestanforderungen.

Wir nehmen auch gern Seiteneinsteiger“ sagt Frank Schiefner, Ortsbrandmeister in Werschenrege/Lesumtotel. Zwischen 16 und 63 Jahren kann man dieses Ehrenamt ausfüllen. Danach folgt die Altersabteilung, in der die Geselligkeit gepflegt wird. Die Ihlpohler Alterskameraden sind zum Beispiel berühmt für ihre Eintopfsuppen, die sie bei diversen Festen aus der Gulaschkanone servieren. (Ilse Okken)