Auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall

+Einsatz+
Nr. 16
25.02.2015 – 00:02 Uhr
Niederende, Ritterhude
Verkehrsunfall, Auslaufende Betriebsstoffe

Ein PKW Fahrer war von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Er wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr reinigte die Straße von ausgelaufenen Betriebsstoffen um die Umwelt vor Schäden zu bewahren und übernahm parallel die Verkehrsabsicherung der Unfallstelle.

4 Einsätze an einem Tag

Der 2. Februar war ein einsatzreicher Tag für die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude. Im Folgenden die einzelnen Berichte:

Nr. 11
02.02.2015 – 10:32 Uhr
Hamme, Ritterhude
Öl auf Gewässer


Nr. 12
02.02.2015 – 14:13 Uhr
Luisenstraße, Ritterhude
Baum auf Oberleitung, Bahnstrecke HB-BHV

Bei Arbeiten an der Bahnstrecke fiel ein Baum auf die Oberleitung. Nach Rücksprache mit dem Bahnnotfallmanager war für uns kein Einsatz erforderlich.


Nr. 13
02.02.2015 – 14:50 Uhr
Riesstraße, Ritterhude
Feuer, Bus

Nach dem der letzte Einsatz abgearbeitet war, bemerkten wir einen Linienbus an dem ein Reifen stark qualmte. Der Busfahrer hatte sein Fahrzeug angehalten und die Fahrgäste evakuiert. Nach Erkundung stellten wir eine heißgelaufene Bremse fest. Diese wurde von einem Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr abgelöscht und gekühlt. Die Riesstraße musste bei dem Einsatz gesperrt werden.


Nr. 14
02.02.2015 – 16:30 Uhr
Alter Postweg, Ihlpohl
Unterstützung Rettungsdienst

Zum Vierten Einsatz des Tages wurden wir angefordert um den Rettungsdienst zu Unterstützen.

Feuer: Wohnhaus

+Einsatz+
Nr. 06
18.01.2015 – 18:57 Uhr
Richtweg, Ritterhude

Gegen 19 Uhr alarmierte die Leitstelle zu einem Küchenbrand in den Richtweg in Ritterhude. Die Anwohner wurden durch ein Feuerwehrmitglied, was am Einsatzort vorbei kam, evakuiert. Kurz nach dem die ersten Fahrzeuge dann den Richtweg erreicht hatten, zündete das Wohnhaus komplett durch. Schnell wurde mit einem massiven Löschangriff begonnen und parallel das Reetdachhaus direkt gegenüber mit Strahlrohren geschützt. Das Wohnhaus brannte komplett aus. Alle anderen Häuser konnten geschützt werden. Die Anwohner kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Es waren die komplette Gemeindefeuerwehr (Ihlpohl, Lesumstotel-Werschenrege, Platjenwerbe, Ritterhude und Stendorf), die Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck, das DRK, die Polizei sowie die Stadt- und Gemeindewerke mit über 90 Kräften im Einsatz. Wir bedanken uns bei den Anwohnern für die Versorgung mit kalten und warmen Getränken sowie für das Verständnis, dass wir zur Brandbekämpfung auch umliegende Grundstücke nutzen müssen.

Video-Quelle: NonstopNews

Einsatzübung: Verkehrsunfall

Heute fand eine Übung unter Einsatzbedingungen statt. Simuliert wurde ein Verkehrsunfall mit einem PKW der gegen einen Baum geschleudert war. Dabei wurden zwei Personen im PKW eingeklemmt und eine weitere aus dem PKW geschleudert. Die Fahrzeuginsassen wurden mit technischem Gerät befreit. Während der Rettung wurden die Personen betreut und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.
Solche Einsatzübungen dienen als Training und sind wichtig um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein.

Pressemitteilung der Polizei

Explosion in Ritterhude – Firmenmitarbeiter verstorben

In der vergangenen Nacht ist der 60jährige Mitarbeiter der Firma Organo Fluid aus Ritterhude seinen schweren Verletzungen in der Medizinischen Hochschule in Hannover erlegen.

Die Ermittlungen zur Brandursache, zum Abtransport der noch vorhandenen Flüssigkeiten und Stoffe und der damit verbundene Rückbau
des Firmengebäudes und die Aufräumungsarbeiten an der Unglückstelle dauern an.

Alle beteiligten Behörden, die Betreiberfirma und Entsorgungsbetriebe arbeiten seit dem Unglück mit Hochdruck daran, die noch bestehenden latenten Gefahren für Menschen und Umwelt zu beseitigen.

Fast täglich sitzen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Ritterhude, des Landkreises Osterholz, des Gewerbeaufsichtsamtes Cuxhaven, dem Polizeikommissariat Osterholz, der Berufsgenossenschaft, der Firma Organo Fluid und Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe zusammen, um das weitere Vorgehen zu strukturieren und die noch vorhandenen brennbaren Flüssigkeiten und Stoffe sachgerecht zu bergen, abzutransportieren und zu entsorgen.

Dabei ist höchste Priorität die Sicherheit der Bevölkerung, insbesondere auch die Sicherheit der dabei tätigen Menschen. Jeder einzelne Schritt zum Rückbau des Gebäudes, aber auch zur Entsorgung aller Stoffe erfolgt im engen Kontakt der ermittelnden Beamtinnen und Beamten der gemeinsamen Ermittlergruppe der Polizeiinspektion Verden/Osterholz aus Verden und Osterholz-Scharmbeck. Weiterhin sind Fachleute vom Landeskriminalamt und aus der Polizeidirektion Oldenburg beteiligt. Die Staatsanwaltschaft Verden/Aller führt das Verfahren zur Ermittlung dieser Explosions- und Brandursache.

Der Unglücksort ist komplett beschlagnahmt. Ein Bauzaun umschließt das Areal. Ein Sicherheitsdienst und Mitarbeiter der Firma Organo Fluid patrouillieren auf dem Gelände. Abtransporte werden Zug um Zug,nach Rücksprache mit den polizeilichen Ermittlern genehmigt. Es erfolgen ständig Beprobungen und die fotografische Dokumentation. Dies dient der Sicherung im Beweisverfahren. Dabei geht Gefahrenabwehr vor Strafverfolgung.

Die Ermittlungen zur Explosion und Brandursache sind kompliziert. Ergebnisse werden entgegen ersten Bekundungen voraussichtlich erst in mehreren Monaten bekannt gegeben werden können. Die Polizei hatte sich an alle Geschädigten im näheren und weiteren Umkreis gewandt. Die bis jetzt festgestellten Schäden wurden fotografiert und dokumentiert. Sollten darüber hinaus noch Sachschäden festgestellt werden, bittet die Polizei die Geschädigten sich an die Polizeistation in Ritterhude oder an das Polizeikommissariat in Osterholz zu wenden.

Weiterhin gilt die Aufmerksamkeit aller Einflüsse dieser Explosion, des Brandes und den damit im Zusammenhang entstandenen Emissionen. Das kontaminierte Löschwasser wurde im Firmengebäude aufgefangen und ist zum größten Teil bereits abgesaugt und entsorgt.

Löschwasser in den Teichen bei der Firma Bergolin wird analysiert. Weiterhin werden Bodenproben in den Bereichen entnommen, wo sich Flüssigkeiten in der Nacht verbreitet hatten. Dabei werden alle stehenden und fließenden Gewässer im weiteren Bereich und auch die Kanalisation in Ritterhude in die Beprobungen genommen. Landwirtschaftlich genutzte weitere Flächen werden vom Landvolk erfasst; Bodenproben veranlasst und analysiert.

Die Kommunikation mit der „unteren und oberen Wasserbehörde“ in Bremen erfolgt uneingeschränkt.

Polizeiinspektion Verden / Osterholz
PHK Marcus Neumann

Explosion Ritterhude Medienberichte

Gesammelte Medienberichte und Videos über die Explosion der Firma Organo Fluid in Ritterhude am 09.09.2014

Chemiefabrik explodiert in Ritterhuder Wohngebiet

Explosion Ritterhude – Videobericht NonstopNews

Löscharbeiten nach Explosion in Ritterhude bei Bremen

09.09.2014 Explosion in Chemiefabrik Ritterhude Teil 2

Interviews

Durch die Einsatzleiter der Feuerwehr und Polizei wurden viele Interviews an die Presse gegeben. Der Einsatzleitwagen 2 des Landkreis Osterholz war dabei der zentrale Anlaufpunkt für Reporter, Presse und natürlich die betroffenen Anwohner.

Explosion in Bremen ( Ritterhude )

Luftaufnahmen der Einsatzstelle

Nach dem das Feuer gelöscht war, wurden auch einige Luftaufnahmen der Einsatzstelle in Ritterhude erstellt. Hier wird die Wucht der Explosion der Chemiefirma besonders deutlich. Trümmerteile sind noch in hunderten Metern zum Explosionsort zu finden, teilweise in mehreren Metern höhe auf Dächern und in Bäumen. Einige Dächer von Häusern sind abgedeckt und viele Fenster sind komplett aus dem Mauerwerk gerissen.

Zwei Tage nach der Explosion in Ritterhude – Überflug

Explosion in Ritterhude aufnahmen von der Drohne

Aufräumarbeiten nach der Explosion

Am nächsten Tag, es waren noch nicht alle Einsatzkräfte abgezogen, wurde sofort mit den ersten Sicherungsmaßnahmen und Aufräumarbeiten begonnen. Dachdeckerfirmen, Tischlereien und Gerüstbauer aus Ritterhude und der ganzen Umgebung eilten nach Ritterhude um erste Schäden notdürftig zu sichern und weitere zu verhindern.

16.09.2014 Eine Woche Nach der Explosion in Ritterhude

In der Themenbox sind weitere Einsatzberichte, Pressemitteilungen und Informationen zu der Explosion in Ritterhude aufgelistet.

Spendenkonto – Explosion in Ritterhude

Die Gemeinde Ritterhude hat ein Spendenkonto für die Geschädigten der Explosion in Ritterhude eingerichtet. Das Spendenkonto wird von der Gemeinde Ritterhude verwaltet. Die Gelder werden den Geschädigten zufließen und sollen für Instandhaltungs- oder Wiederaufbaumaßnahmen verwendet werden, die nicht versicherungsfähig sind. Weiterhin werden die Spendengelder eingesetzt, um den schwerverletzten Arbeiter und seine Familie zu unterstützen.

Spendenkonto

Stichwort: „Explosion Ritterhude“
Inhaber: Gemeinde Ritterhude
Kontonummer DE53 2915 2300 1410 1664 31
BIC BRLADE21OHZ
Kreissparkasse Ritterhude

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.ritterhude.de/

Explosion Chemiefabrik

Ritterhude, den 09. September 2014
Durch einen lauten Knall und eine starke Druckwelle waren bereits die meisten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ritterhude alarmiert und machten sich auf den Weg zum Feuerwehrhaus Ritterhude. Kurze Zeit später heulten die Sirenen und die Funkmeldeempfänger piepten.
Von der Leitstelle Bremerhaven wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmiert. Herkunft des Knalls war die Chemiefabrik Organo-Fluid in der Kiepelbergstraße. Dort fand eine große Explosion in einem mit einer flüssigen Chemikalie gefüllten Tank statt. Ein Mitarbeiter der gerade auf dem Weg zur Firma war wurde schwerst Verletzt. Mehrere Anwohner wurden durch umherfliegende Trümmerteile verletzt. Die Häuser in der Umgebung der Firma wurden durch die Druckwelle der Expolsion sehr stark Beschädigt.
Zeitweise waren mehr als 300 Kräfte im Einsatz, darunter Feuerwehren aus dem Landkreis Osterholz, Berufs und Freiwillige Feuerwehren aus Bremen, der Rettungsdienst, das THW, die Polizei, ein Rettungshubschrauber und viele weitere.
Die Kräfte der Feuerwehr Ritterhude waren teilweise ca. 24 Stunden im Einsatz und mehr als 40 Stunden auf den Beinen.

Einsatz: Wasserrettung

Heute Morgen wurden wir zu einer Wasserrettung alarmiert. Die Polizei meldete eine Person die in der Hamme trieb.  Aus diesem Grund alarmierte die Leitstelle Bremerhaven mehrere Rettungseinheiten, unteranderem die DLRG, einen Rettungshubschrauber (RTH), den Notarzt aus Osterholz, den Rettungswagen, die FFW Ihlpohl und die FFW Ritterhude mit dem Rettungsboot.

Beim Eintreffen war die Person durch die Strömung in Ufernähe getrieben und durch die Kräfte der FFW Ritterhude schnell geborgen. Von dem anwesenden Notarzt konnte leider nur noch der Tod festgestellt werden.