Neues Fahrzeug für Feuerwehr

Die Feuerwehr Ritterhude erhält einen neuen Schlauchwagen Katastrophenschutz (SW-KatS)

Am Montag den 02. Dezember 2013 machte sich eine Abordnung der FFW Ritterhude auf den Weg nach Bonn Dransdorf um den neuen SW-KatS abzuholen. Das Fahrzeug stammt aus dem Beschaffungsplan des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Insgesamt wurden 16 dieser SW-KatS beschafft und an die Bundesländer verteilt. „Neues Fahrzeug für Feuerwehr“ weiterlesen

Die Gemeindefeuerwehr Ritterhude

Oktober 2013: Insgesamt 159 Feuerwehrleute, darunter sieben Frauen retten, löschen, bergen und schützen in Ritterhude. Die Gemeindefeuerwehr besteht aus den fünf Ortswehren Ritterhude, Ihlpohl, Platjenwerbe, Stendorf und Werschenrege/Lesumstotel, die sich gegenseitig ergänzen.

Im letzten Jahr bewältigten die Kameraden 186 Einsätze, in diesem Jahr waren es schon 147. Vom Brand im Toom-Baumarkt oder in der Gaststätte Circus-Circus bis hin zum Busunfall mit Schulkindern oder dem Gefahrguteinsatz, bei dem eine zunächst unbekannte Substanz sich als Pfefferspray im Kinderwagen erwies – die Szenarien waren vielfältig. Wer kommt, wenn werktags um zehn Uhr morgens die Sirene heult? „Passiert ein schwerer Unfall oder bricht ein großer Brand aus, alarmieren wir heutzutage zwei bis drei unserer fünf Ortsfeuerwehren, damit auch bestimmt genügend Helfer rechtzeitig vor Ort sind“ sagt Gemeindebrandmeister Jochem Pieper.

Je nach Schadenslage sind Pressluftgeräteträger oder andere Spezialisten erforderlich. Deshalb ist beim Disponenten in der Bremerhavener Leitstelle eine Alarm- und Ausrückordnung hinterlegt. So hat die Wehr Platjenwerbe einen Lichtmastanhänger (6000 Watt), mit den sich die Gefahrenstelle nachts taghell ausleuchten lässt. Muss gepumpt werden, wird der Lenzanhänger aus Lesumstotel angefordert. Ein Rettungsboot wartet in der Ritterhuder Zentrale auf Einsätze. Über einen Wasserwerfer Marke Eigenbau verfügt die Stendorfer Wehr. Bei Hilfeleistungen im Bereich der Autobahn hat die Ihlpohler Feuerwehr die meiste Erfahrung.

Nur 12 Minuten dürfen vergehen vom Telefonanruf bis zum Eintreffen der Feuerwehr am Ort des Geschehens. Ein Koordinierungskonzept legt fest, in welchem Radius die Ortswehren ausrücken. „Der Weg ist nicht diskutierbar. Wenn die Helfer am Feuerwehrhaus eingetroffen sind und noch 4,5 Minuten, um zum Einsatzort zu fahren. Deshalb ist eine gleichmäßige Verteilung der Wehren im Ort so wichtig. Damit die Wege kurz bleiben, können wir auf keines der fünf Feuerwehrhäuser in der Gemeinde verzichten“ weiß Jochem Pieper.

Der Nachwuchs trifft sich zweimal wöchentlich in der Jugendfeuerwehr. Insgesamt 33 Kindern zwischen zehn und 16 Jahren bringt Gemeindejugendfeuerwehrwart Oliver Korte die Anfangsgründe des Rettungswesens bei. Dabei kommen die Kameradschaft und der Spaß an der Sache nicht zu kurz. Jochem Pieper und alle fünf Ortsbrandmeister freuen sich besonders darüber, dass im November in Ihlpohl die zweite Jugendfeuerwehr mit 18 Jungen und Mädchen an den Start geht. Nachwuchs wird immer gesucht, nicht nur in der Jugendfeuerwehr. „Freiwilligkeit und ein Mindestmaß an Fitness sind die Mindestanforderungen.

Wir nehmen auch gern Seiteneinsteiger“ sagt Frank Schiefner, Ortsbrandmeister in Werschenrege/Lesumtotel. Zwischen 16 und 63 Jahren kann man dieses Ehrenamt ausfüllen. Danach folgt die Altersabteilung, in der die Geselligkeit gepflegt wird. Die Ihlpohler Alterskameraden sind zum Beispiel berühmt für ihre Eintopfsuppen, die sie bei diversen Festen aus der Gulaschkanone servieren. (Ilse Okken)

Gemeindegroßübung 2013

Am 28.09.2013 fand die jährliche Gemeindegroßübung statt. Dieses Jahr geplant und organisiert von den Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Platjenwerbe. In Zusammenarbeit mit der Rettungshundestaffel aus Osterholz-Scharmbeck (www.rettungshunde-ohz.de) wurden dabei eine große Anzahl von vermissten Personen gerettet.

Dazu ein Bericht aus dem Weser-Kurier.

Ankündigung: 90 Jahre FFW Ritterhude

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Freiwillige Feuerwehr Ritterhude feiert Geburtstag

90 Jahre retten, löschen, bergen, schützen

Am kommenden Sonntag, 25. August feiert die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude ihr 90-jähriges Bestehen.

Kaum ein Beruf ist so vielseitig und steht in der Achtung der Mitmenschen so hoch wie der der Feuerwehrleute.  Aber auch kein Beruf hat sich in den vergangenen Jahren so verändert und ist so anspruchsvoll geworden wie der der Brandbekämpfer. Jetzt nimmt sich die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude anlässlich ihres 90. Geburtstages am 25. August Zeit, sich, ihre Geschichte, ihre Ausrüstung und ihre vielschichtigen Einsatzmöglichkeiten mit einem Tag der offenen Tür zu präsentieren.

Dabei werden die 50 aktiven Mitglieder und die 30 Mitglieder der Jugendwehr Ritterhudes an diesem Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr von ihren Kameradinnen und Kameraden aus Ihlpohl unterstützt, verriet Ortsbrandmeister Andreas Albrecht jetzt auf der Pressekonferenz. „Damit sich unsere Kameradinnen und Kameraden mit unseren Gästen beschäftigen können, haben sich unsere Ihlpohler Kollegen dankenswerterweise bereit erklärt, uns bei den Einsatzübungen zu helfen und damit einen Einblick in die Arbeit der freiwilligen Wehren zu geben.“

Gemeinsam mit der Ihlpohler Wehr sind die Ritterhuder auch bei Verkehrsunfällen auf der A27 im Einsatz. „Die Rettung von verunfallten Autofahrern und die Beseitigung der Unfallspuren gehört fast häufiger zu unseren Aufgaben als das Löschen von Bränden“, betonte Albrecht. Daher darf die Vorführung von Rettungsschere und Spreizer zur Bergung eines Unfallopfers nicht fehlen, ebenso wie die Sicherung einer Gefahrgutladung unter Vollschutzanzug.

Aus Osterholz-Scharmbeck  kommt extra das Fahrzeug mit der Drehleiter nach Ritterhude, um es den ganz Mutigen zu erlauben, weiten Rundblick über das Einsatzgebiet der Ritterhuder zu nehmen.

Unten auf dem Boden lassen eine Fotoausstellung 90 Jahre Feuerwehrgeschichte lebendig werden, Videos und Filme zeigen Ausschnitte der Einsätze der letzten Jahre.

Neben einer Hüpfburg für die jüngsten Ritterhuder können sich die Kleinen auch in der mit 20 Kubikmetern Sand größten Indoor-Sandkiste Ritterhudes austoben. Darüber hinaus hat die Jugendwehr diverse Geschicklichkeitsspiele mit und ohne Wasser geplant, an denen sich auch die Eltern und Großeltern beteiligen dürfen.

„Wir haben alles für sechs spannende Stunden bei der Feuerwehr vorbereitet und hoffen, dass viele Interessierte uns besuchen kommen“, freut sich Ortsbrandmeister Andreas Albrecht.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls vorbildlich gesorgt. Knackige Würste vom Grill ergänzen sich hervorragend mit Kaffee und köstlichen selbst gebackenen Kuchen.

Der Tag der offenen Tür findet von 11 bis 17 Uhr beim Feuerwehrhaus in der Stendorfer Straße 10 statt. Weiteres unter: www.feuerwehr-ritterhude.org.

 

20.08.2013 Ritterhude Von: Christa Neckermann

Feuerwehr 2.0

Auch wir als Feuerwehr wollen und müssen uns ständig Fort- und Weiterbilden. Das macht auch nicht vor unserer Internetpräsenz halt. Deshalb entsteht nun in der nächsten Zeit hier eine neue Webseite.

Großbrand: Circus Circus

Am 18.11.2012 gegen 01:25 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Stendorf, Ihlpohl, Platjenwerbe, Lesumstotel-Werschenrege, Osterholz-Scharmbeck und Ritterhude zu einem Großbrand der ehemaligen Gaststätte Circus-Circus in Ritterhude alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge brannte es im hinteren Bereich des mit Reet gedeckten Gebäudes. Trotz eines massiven Löschangriffes konnte ein Durchzünden des Dachstuhles nicht verhindert werden, so dass nur noch die umliegenden Gebäude geschützt werden konnten. Nach 2 1/2 Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und der Einsatz gegen 9:30 Uhr am Morgen beendet werden.. Die Nachlöscharbeiten liefen über die folgenden Tage, da immer wieder Glutnester aufflammten.

Einsatzkräfte

    • Stendorf: 16
    • Ihlpohl: 16
    • Platjenwerbe: 11
    • Lesumstotel: 15
    • Ritterhude: 19
    • OHZ/Drehleiter 16
    • GBM
    • KBM

Summe: 95 Feuerwehrkräfte

  • DRK
  • Polizei
  • Stadtwerke
  • THW

Osterholzer Kreisblatt Circus Circus Großbrand

Windhose zog über Ritterhude

Viele Einsätze in kürzester Zeit durch Windhose in Ritterhude

24.08.2010 – 6 Einsätze nach Tornado

Gegen 20:20 Uhr wurden wir heute Abend zu den ersten Unwettereinsätzen gerufen. Eine kurze, aber heftige Windhose zog über Alt-Ritterhude hinweg und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. 6 Einsätze mussten von uns abgearbeitet werden, die Aufräumarbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Da die K8 zwischen Ritterhude und Lilienthal wieder besonders schlimm betroffen war, bekamen wir dort Unterstützung von den Kameraden der Feuerwehr Sankt Jürgen die auch bereits, bedingt durch den Sturm, schon im Einsatz waren.

25.08.2010 – Friseur arbeitet im Freien

Nach dem gestrigen Sturm, wurden wir heute Vormittag erneut zu einem Sturmschaden alarmiert. Ein geschwächter Baum, kippte gegen ein Friseursalon. Aufgrund der Gefährdung musste das Geschäft evakuiert werden. Die nachalarmierten Kameraden der Feuerwehr Osterholz – Scharmbeck rückten mit dem RW-Kran und der DLA-K an, um den Baum von oben herab abzutragen. Nach gut 2 Stunden war der Baum beseitigt. Kurios: Die Kunden des evakuierten Friseursalons bekamen während des Feuerwehreinsatzes die Haare im Freien geschnitten.