Ölspur und BMA

Am Samstag Abend, kurz vor der typischen Abendbrotzeit, wurden die Freiwillige Feuerwehr Schwanewede und Ritterhude zu einem Einsatz alarmiert. Auf der Bundesautobahn 27 hatte ein PKW Betriebsstoffe verloren. Die Feuerwehren wurden alarmiert um den nachfolgenden Verkehr zu sichern und die Betriebsstoffe umweltgerecht aufzunehmen.

Auf der Anfahrt zum ersten Einsatzort wurde die Freiwillige Feuerwehr Ritterhude jedoch zu einem anderen Einsatz gerufen. Die FFW Schwanewede übernahm alleine den Einsatz auf der Autobahn und die FFW Ritterhude fuhr den neuen Einsatzort an. Dort war bei einem Industriebetrieb die Brandmeldeanlage (BMA) ausgelöst.

Kurze Zeit später, nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm aufgrund von hohen Raumtemperaturen handelte.

In der Sommerzeit können, bedingt durch die hohen Außentemperaturen, Fehlalarme schneller entstehen.

Nach dem die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ritterhude abgerückt waren und im Feuerwehrhaus eintrafen, wurden sie erneut zu dem gleichen Industriebetrieb alarmiert. Wieder hatte die Brandmeldeanlage aufgrund der hohen Raumtemperatur ausgelöst. Die Feuerwehr muss jedes mal nach auslösen einer Brandmeldeanlage den Einsatzort mit „Alarm“ anfahren, da erst vor Ort durch die Feuerwehr ein wirkliches Feuer ausgeschlossen werden kann.

Auch wenn bei Betrieben die Brandmeldeanlage  öfters falsch Auslöst, verhält sich die Feuerwehr als würde ein wirkliches Feuer brennen. Jedes mal rüsten sich die Einsatzkräfte auf der Anfahrt im Fahrzeug mit schwerem Atemschutz aus und die Maschinisten fahren unter höchster Konzentration und Sorgfalt mit Blaulicht und Folgetonhorn zum Einsatzort. Egal ob um 4:00 Uhr Nachts oder 12 Uhr Mittags!